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Oracle Next Generation Data Center Index 2013: Phase des kurzfristigen Auslagerns von Daten beendet Rückkehr der Daten ins Rechenzentrum

| Redakteur: Ulrich Roderer

Die dritte Ausgabe der jährlichen Studie „Next Generation Data Center Index“ von Oracle belegt: Unternehmen in Europa, die im letzten Jahr ihre Daten zu externen Dienstleistern ausgelagert haben, holen diese wieder in die eigenen Rechenzentren zurück.

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Das Rechenzentrum im wnadel: die neueste Ausgabe des Oracle Next Generation Data Center Index 2013.
Das Rechenzentrum im wnadel: die neueste Ausgabe des Oracle Next Generation Data Center Index 2013.
(Bild:© Scanrail - Fotolia.com_39177436)

Während in der letzten Erhebung im Januar 2012 viele Unternehmen von dem Datenwachstum überrascht waren und darauf mit Outsourcing in externe Rechenzentren reagiert haben, zeigt die neue Studie, dass sich dieser Trend umkehrt. Die Studie folgert daraus, dass der Wert, den die Unternehmen ihren Daten zumessen, gestiegen ist und dass Geschäftsentscheidungen häufiger mit Blick auf vorhandene Daten getroffen werden. Zudem zeigt dieses Ergebnis, wie wichtig es ist, dass Unternehmen ihre Daten nahtlos zwischen Public und Private Clouds verschieben können.

Geringe Entwicklung

Unternehmen in Deutschland und der Schweiz liegen im Gesamt-Ranking der befragten Länder weiterhin auf Platz zwei. Lediglich bei den Antworten auf die Frage nach der Flexibilität war ein geringer Anstieg zu verzeichnen. Daraus lässt sich schließen, dass Unternehmen kurzfristigen taktischen Erwägungen den Vorzug vor langfristigen Planungen geben. Deutlich gestiegen ist auch die Zahl der Unternehmen, die zumindest einen grundlegenden Nachhaltigkeitsplan für ihr Rechenzentrum aufgelegt haben. Dafür ist sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland die Zahl der Unternehmen zurückgegangen, die einen umfassenden Nachhaltigkeitsplan verfolgen.

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Über alle Länder hinweg zeigt sich nur eine geringe Entwicklung der Rechenzentren.

Allerdings zeigen sich erhebliche Abweichungen, wenn man die Regionen miteinander vergleicht:

  • So machten Länder innerhalb der Eurozone weniger Fortschritte bei der Entwicklung ihrer Rechenzentren im Vergleich zu denen außerhalb.
  • Strategien für Rechenzentren werden nach wie vor von Nachhaltigkeitsbemühungen getrieben.
  • Kurzzeitige Notwendigkeiten wie die Einsatzflexibilität scheinen bei der Entwicklung neuer Strategien für Rechenzentren wichtiger zu sein als langfristige Anforderungen wie die Unterstützung von Geschäftsanforderungen. (Der Index für die Subkategorie „Flexibilität“ ist gestiegen, während der Wert für die „Fähigkeit, das Kerngeschäft zu unterstützen“ leicht gesunken ist.)
  • Weiterhin wurde für den Index ermittelt, dass es immer noch Unternehmen gibt, die es versäumen, die IT an den Geschäftsanforderungen auszurichten.

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