Rennen um die Marktanteile bei der Desktop-Virtualisierung geht in die heiße Phase

Rollenwechsel für Citrix bei der Client-Virtualisierung

08.01.2010 | Redakteur: Regina Böckle

Citrix XenDesktop 4 verspricht jedem User den passenden Client.
Citrix XenDesktop 4 verspricht jedem User den passenden Client.

V-Alliance pusht XenDesktop

Das Wahlfreiheits-Versprechen löst Citrix auch in anderer Hinsicht ein. Denn abgesehen vom hauseigenen XenServer unterstützt XenDesktop die Server-Virtualisierungs-Plattformen VMware ESX und vSphere und Windows Server 2008. Microsofts Hypervisor Hyper-V ist sogar in XenDesktop 4 bereits integriert. Damit bleibt es jedem Unternehmen überlassen, den Hypervisor zu wählen, der am besten in seine Umgebung passt.

Im Rahmen der V-Alliance Citrix hat für XenDesktop mittlerweile mehr als 10.000 Produkte von rund 200 Herstellern zertifiziert. Das Spektrum der mit dem „Citrix-ready“-Logo ausgezeichneten Produkte reicht von PC-, Notebook- und Smartphone-Herstellern wie beispielsweise Dell, Apple und Lenovo, über Drucker, Peripheriegeräte, Applikations-Entwickler wie SAP, Security-, Management- und Server-Systeme bis hin zu Storage-Lösungen (unter anderem Netapp).

Weltweit und über alle Produkt-Segmente hinweg pflegt Citrix derzeit mehr als 3.000 Technologie-Partnerschaften.

XenClient-Hypervisor

Partnerschaften mit Hardware-Herstellern sind auch entscheidend, um den fürs erste Quartal 2010 angekündigten XenClient-Hypervisor zum Fliegen zu bringen. Die Beta-Phase läuft bereits auf Hochtouren.

Entwickelt wurde der XenClient unter dem Code-Namen »Projekt Independence« gemeinsam von Intel und Citrix. Herzstück dieser Lösung ist ein Bare-Metal Xen-basierter Client-Hypervisor, der für sämtliche Features von Intels vPro-Technologie optimiert ist. Die Lösung erlaubt es Unternehmen, einen zentral verwalteten Desktop in einer dynamischen Umgebung mit allen gewünschten Applikationen direkt in einer sicheren, isolierten Client-basierten virtuellen Maschine bereitzustellen.

Im Unterschied zur Server-basierten Desktop-Virtualisierung wird hier der Cache-Speicher genutzt, um Desktop- und Anwendungs-Software direkt auf Intel-Core-2-Desktops und Centrino-2-Laptops auszuführen. So können Mitarbeiter auch offline jederzeit und unabhängig vom Aufenthaltsort auf ihren gleichwohl zentral gemanagten Notebooks oder Desktops arbeiten.

Der neue Xen-ClientHypervisor lässt sich auch auf bestehenden Clients, die bereits ein Betriebssystem besitzen, installieren. Die Hersteller versprechen außerdem optimierte Performance, auch bei der Bearbeitung ressourcenintensiver Grafiken.

 

Highlights von XenDesktop 4 und Lizenzierung

 

Vorläufige Bilanz 2009 für die DACH-Region

 

Einsatz-Szenarien für XenDesktop 4

 

Ergänzendes Portfolio zu XenDesktop und XenServer

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