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WorkspacePod vereint Moonshot und Software-defined Storage Referenzarchitektur von Citrix und HP

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Mit dem „Workspace Pod“ beschreibt Citrix eine Referenzarchitektur zur Anwendungsbereitsstellung. Hewlett-Packards „Moonshot“-Plattform und Sanbolics Software-definierte Speichertechnologie sollen Kosten drücken und Skalierbarkeit verbessern.

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Citrix verspricht für Frühjahr 2015 eine technische Vorschau auf den WorkspacePod; technische Beschreibungen der Referenzarchitektur können Interessierte bereits jetzt einsehen.
Citrix verspricht für Frühjahr 2015 eine technische Vorschau auf den WorkspacePod; technische Beschreibungen der Referenzarchitektur können Interessierte bereits jetzt einsehen.
(Bild: Hewlett-Packard)

Citrix präsentiert eine vollständig integrierte Lösung zur Anwendungsbereitstellung: Der Workspace Pod nutzt Hewlett-Packards Moonshot-Plattform sowie die Software-definierte Speichertechnologie des kürzlich übernommenen Anbieters Sanbolic. Zudem aktualisiert Citrix XenServer, XenMobile, XenApp sowie XenDesktop.

Workspace Pod reduziert Bereitstellungskosten

Workspace Pod soll bis zu 40 Prozent weniger Hardware benötigen als bisherige SAN-Architekturen. Anwendern verspricht Citrix eine hohe Nutzerdichte pro Rack sowie einen reduzierten Energiebedarf. Schließlich verringere die Lösung auch die Kosten für die Bereitsstellung von Anwendungen und mache mobile Arbeitsplatzlösungen besser skalierbar als bisher.

Details zum WorkspacePod will Citrix im Frühjahr präsentieren; dann soll es eine technische Vorschau auf die Lösung geben. Schon jetzt bietet Citrix derweil weiterführende Informationen und Whitepaper zur Referenzarchitektur an.

64-Bit-Virtualisierung und überarbeitetes Mobility Management

Ebenso bereits jetzt verfügbar sind aktualisierte Versionen der Virtualisierungsumgebung XenServer sowie der „Enterprise Mobility Management“-Lösung XenMobile. Der „Citrix XenServer 6.5“ bietet nun eine vollständige 64-Bit-Kernel-Architektur und unterstütze auch 64-Bit-Server. Dadurch verbesserten sich Netzwerk-, Speicher- sowie Workload-Management.

Neue Sicherheitsfunktionen ermöglichen Asset- und Geo-Tagging. Optimierte vGPU-Technologien können die Serverdichte bei anspruchsvollen 3D-Grafikanwendungen um bis zu 50 Prozent steigern.

Mit XenMobile 10 will Citrix eine einheitliche Enterprise Mobility Management-Plattform liefern. Dies vereinfache Managementprozesse und die Bereitstellung von mobilen Anwendungen, Daten und Geräten. Die neue Oberfläche erlaube es Nutzern, Arbeitsabläufe mit der „XenMobile Suite“ und integrierten Geschäftsanwendungen zu erstellen. Dazu gehörten beispielsweise die Citrix-Entwicklungen „Worx Mail“, „-Web“, „-Notes“, „-Edit, „-Desktop“ und „Sharefile“.

Sicherheit und Lync optimiert

Schließlich plant Citrix weitere Funktionen für die Lösungen zur Anwendungs- und Desktopvirtualisierung XenApp und XenDesktop. Noch im ersten Quartal will der Anbieter neue Sicherheitsfunktionen sowie eine verbesserte Anwendungs- und Desktop-Bereitstellung vorstellen. Zu den geplanten Add-ons zählen ein Optimierungspaket für „Lync“, ein neues Session-Recording für IT-Administratoren, ein Virtual-Desktop-Agent für Linux, ein Desktop-Player für Windows sowie die Integration der Framehawk-Technologie für „Citrix HDX“.

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