KVM-Update

Red Hat Virtualization soll hochperformante, hochverfügbare Workloads können

| Redakteur: Ulrike Ostler

Der Einsatz eines Hypervisors gilt als Grundlage für Software-Defined Infrastrukturen. Red hat hat nun die Version 4.3 von KVM freigegeben.
Der Einsatz eines Hypervisors gilt als Grundlage für Software-Defined Infrastrukturen. Red hat hat nun die Version 4.3 von KVM freigegeben. (Bild: gemeinfrei: Dave Morgan auf Pixabay)

Die Version 4.3 von „Red Hat Virtualization“ ist da und mit ihr die Unterstützung von „hochperformanten, hochverfügbaren“ Workloads, die mit Hilfe der virtuellen Maschinen auch noch einfach zu skalieren sein sollen, so der Anbieter.

Red Hat Virtualization 4.3 ist die aktuelle Version der Virtualisierungsplattform Kernel-based Virtual Machine (KVM). Seit diesem Monat ist sie allgemein verfügbar.

Red Hat Virtualization 4.3 basiert auf Red Hat Enterprise Linux, das jüngst in der Version 8 vorgestellt wurde (siehe: „Betriebssystem erlaubt mehr Automatisierung und Entwicklerproduktivität, Red Hat Enterprise Linux 8 kündigt sich an“). Es handelt sich um ein Updare der quelloffenen Software-defined-Plattform zur Virtualisierung von Linux- und Microsoft-Windows-Workloads von Red Hat und bietet laut Anbieter, unterstützt durch die Versionen 12, 13 und 14 von „Red Hat OpenStack Platform“, erweiterte Funktionen für das Software-Defined Networking (SDN) und neue Rollen auf Basis von „Red Hat Ansible Automation“ an. Zudem sollen sich Interoperabilität und Integration in unternehmensweite IT-Umgebungen verbessert haben.

Red Hat Virtualization basiert auf Open Innovation und ist ohnehin mit anderen Open-Source-Technologien integriert. Unternehmen sind damit in der Lage, traditionelle Workloads zu virtualisieren und gleichzeitig das Fundament für zukünftige Cloud-native und containerisierte Workloads zu legen. Zu den verbesserten Funktionen gehört laut Red hat:

  • Eine leistungsstarke Automatisierung: Red Hat Ansible Automation ermöglicht eine End-to-End-automatisierte Konfiguration, Implementierung und Validierung. Zu den neuen Rollen gehören die Bereitstellung von „Red Hat Virtualization Manager“ über Ansible sowie die Erstellung und Verwaltung physischer und logischer Ressourcen wie Hosts, Cluster und Rechenzentren.
  • Unterstützung für „IBM Power 9“: Die jüngste Power-Architektur bietet hohe Leistung für Big-Data- und ressourcenintensive Datenbank-Workloads. Unternehmen können unter Red Hat Virtualization virtuelle „IBM-Power 8“- und -Power-9-Maschinen in ihrem Rechenzentrum einsetzen.
  • Betriebssystem-Support: Mit Red Hat Enterprise Linux 8 als Gastbetriebssystem unter Red Hat Virtualization können Anwender aktuell Produktiv-Workloads auf den branchenführenden Linux-Betriebssystemen in einer virtualisierten Umgebung ausführen.
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  • Red Hat Virtualization 4.3 ist als einzelnes Produkt, als integriertes Angebot mit Red Hat Enterprise Linux und als Teil der „Red Hat Cloud Suite“ oder der Red Hat Virtualization Suite erhältlich. Aktuelle Subskribenten können Red Hat Virtualization 4.3 über das Red Hat Customer Portal aktualisieren.
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