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Eclipse Che 2018 und Openshift.io Red Hat stärkt Cloud-native Development

| Autor: Stephan Augsten

Red Hat kündigt zwei Neuerungen an: Die SaaS-Plattform „OpenShift.io“ wird frei zugänglich und die Container-Entwicklungsumgebung „Eclipse Che“ fest ins Portfolio integriert. Beide Anwendungen sollen den Schritt hin zur Entwicklung in der Cloud vereinfachen.

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Mit OpenShit.io bietet Red Hat eine offene Cloud-native Development-Umgebung an.
Mit OpenShit.io bietet Red Hat eine offene Cloud-native Development-Umgebung an.
(Bild: Red Hat )

Als Software-as-a-Service soll Red Hat Openshift.io eine umfassende, vorkonfigurierte Entwicklungs-Toolchain bieten. Teams können damit containerisierte Anwendungen ohne eigene Infrastruktur erstellen. Fertige Anwendungen und Pull-Requests sollen dabei binnen weniger Minuten verfügbar sein.

Mit OpenShit.io bietet Red Hat eine offene Cloud-native Development-Umgebung an.
Mit OpenShit.io bietet Red Hat eine offene Cloud-native Development-Umgebung an.
(Bild: Red Hat )

Openshift.io ist laut Red Hat auf Java-Projekte ausgerichtet, die bei „Gitbub Enterprise“ gehostet werden, und wird voraussichtlich Ende 2018 verfügbar sein. Ziel ist es laut Red Hat, ein umfassendes Development-Tool anzubieten, das von der Planung bis zur vollständigen Implementierung skalierbar, zuverlässig und sicher ist.

Einbau von Eclipse Che

Ebenfalls dieses Jahr soll ein von Red Hat unterstütztes Produkt auf Basis von Eclipse Che erscheinen. Die integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) wurde seinerzeit speziell für die Entwicklung von Container-Anwendungen erstellt.

Eclipse Che greift sich die Vorlagen für bereits produktiv eingesetzte Container und macht diese dann Developer-Tools wie Sprach-Server und Debugger zugänglich. So kann der Entwickler innerhalb einer produktionsähnlichen Replikationsumgebung codieren. Red Hat plant, Eclipse Che eng mit der Openshift Container Platform zu verzahnen.

Bei all diesen Ankündigungen verspricht Red Hat, auch die Desktop-basierte Software-Entwicklung weiter zu unterstützen. So wurde das „Red Hat JBoss Developer Studio“, das zuvor Java-fokussiert war, um die Unterstützung zusätzlicher Runtimes wie „Node.js“, „Eclipse Vert.x“, „Spring Boot“ und „Wildfly Swarm“ erweitert.

Details zu den Ankündigungen finden sich im Red-Hat-Blog.

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Über den Autor

 Stephan Augsten

Stephan Augsten

Chefredakteur, Dev-Insider