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Updates der Openstack-Enterprise- und Community-Techniken Red Hat baut sein Open-Stack-Enterprise-Angebot aus

| Redakteur: Ulrike Ostler

Red Hat hat Openstack als Early Adopter Program sowie RDO, eine von der Community unterstützte Version bereitgestellt, die unter Red Hat Enterprise Linux und Fedora läuft. Ferner baut der Anbieter an einem Openstack Cloud Infrastructure Partner Network.

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Mit Hilfe von Openstack-Techniken lassen sich auf der Basis von Open Source Clouds bauen und adminstrieren.
Mit Hilfe von Openstack-Techniken lassen sich auf der Basis von Open Source Clouds bauen und adminstrieren.
(Bild: Kirscham/Fotolia.com)

Im August 2012 hatte Red Hat ein Preview von Red Hat OpenStack angekündigt, das auf dem bekannten Openstack Framework für den Aufbau und die Verwaltung von Private-, Public- und Hybrid-Infrastructure-as-a-Service (IaaS)-Clouds basiert. Damit startete Red Hat die erste Phase der Bereitstellung von OpenStack für den Unternehmenseinsatz, unterstützt durch umfangreiche Service- und Supportleistungen und einem zertifizierten Ecosystem von Hardware- und Applikationspartnern. Das Ziel dabei ist, weltweit Clouds für Unternehmen anzubieten, die zuverlässige Lösungen inklusive Service und Support benötigen.

Jetzt hat Red Hat das Preview zu einem Early Adopter Program weiterentwickelt, wobei das Preview auf dem Community-Release Essex basiert. Das Early Adopter Program dagegen nutzt das „Falsom“-Release, bei dem Red Hat die zweitmeisten Beiträge zur Erweiterung des Programmcodes beisteuerte. Bei „Grizzly“, dem neuesten OpenStack.org-Release, belegt Red Hat den ersten Platz unter den mitwirkenden Unternehmen.

Red Hat OpenStack liefert die Grundlage für den Aufbau von Private, Public und Hybrid IaaS Clouds. Dabei profitieren Unternehmen von der Sicherheit, Zuverlässigkeit und Solidität der Plattform, die auf Red Hat Enterprise Linux aufbaut.

Community-Version RDO

RDO ist eine kostenlose, von der Community unterstützte Openstack-Version, die unter Red Hat Enterprise Linux und Fedora läuft. Als komplett integrierte Software soll sich RDO problemlos mit den Lösungen von Red Hat einsetzen lassen. In der Community openstack.redhat.com können Interessenten mit anderen Openstack-Anwendern ihre Kenntnisse und Erfahrungen austauschen.

Stephen O'Grady, Principal Analyst bei RedMonk, sagt darüber: „Der Schlüsselfaktor für die weltweite Verbreitung und Akzeptanz von Open-Source-Projekten ist das Packaging. Mit seiner RDO-Distribution zielt Red Hat darauf ab, den Implementierungsprozess zu vereinfachen und einen breiteren Markt für Openstack zu schaffen.“

RDO enthält die Openstack-Kernkomponenten Nova, Glance, Keystone, Cinder, Quantum, Swift und Horizon. Dazu kommen die gerade in Arbeit befindlichen Projekte Heat zur Cloud-Application-Orchestrierung und Ceilometer für Ressourcen-Management und Metering. Das von Red Hat entwickelte Tool „Packstack“ ermöglicht eine einfache Installation.

Verfügbarkeit:

Einerseits ist RDO ein Softwarepaket und bietet andererseits Anwendern von Cloud-Lösungen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch. In der Community erhalten Anwender von Red Hat Enterprise Linux die neueste Version des RDO-Projekts und können diese auf der Plattform ihrer Wahl einsetzen.

RDO steht ab sofort zum Download bereit. Unternehmen, die sich für das Red Hat Openstack Early Adopter Program interessieren, können sich direkt mit Red Hat in Verbindung setzen. Der Programmcode von Red Hat OpenStack Early Adopter ist 90 Tage lang kostenlos zu testen .

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