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Energie von Blockheizkraftwerken, Solaranlagen und Produktionsprozessen

Rechenzentren mit Wärme gekühlt

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Besonders effizient im Teillast-Betrieb

Der Hersteller bietet zwei Adsorptionskältemaschinen an, die Grundtypen „LTC“ und „HTC“. Außerdem hat das Unternehmen einen Rückkühler für die zugeführte Antriebsenergie im Programm.

Dieser wird durch die Kältemaschinen direkt gesteuert und je nach Bedarf zugeschaltet. Das reduziert den Energieaufwand im Teillast-Betrieb. Im Invensor-Konzept bilden ein Blockheizkraftwerk (BHKW) für die Wärme-Erzeugung und eine Kältemaschine (gegebenenfalls mit Rückkühler) ein „Cooling & Power Pack“.

Im Prinzip ist dabei eine redundante Ausführung der Kältemaschinen vorgesehen. Außerdem sind alle Maschinen auch noch für den Notfall an das öffentliche Stromnetz angeschlossen. Grundsätzlich eigenen sich die Invensor-Systeme für die Klimatisierung über Diffusoren an der Decke, für Server-Schränke mit integrierter oder seitlicher Kühlung und für Unterboden-Kühlung.

Eine Beispielrechnung

In einer Beispielrechnung für eine Kälteleistung von 50 kW vergleicht Invensor das eigenen System in Verbindung mit einem BHKW mit einer herkömmlichen Kompressions-Kältemaschine. Erwartungsgemäß ist bei letzteren der Stromverbrauch um ein Vielfaches höher als bei der Invensor-Kombination. Entsprechend fallen die Stromkosten bei einem angenommenen Preis von 16,5 Cent pro Kilowattstunden aus.

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Allein für die RZ-Klimatisierung wären allerdings die Brennstoffkosten für das BHKW viel zu hoch, doch dieses bringt seinerseits durch die Stromerzeugung kalkulierbare Erträge. Die laufenden Kosten bei einer Kompressions-Kältemaschine würden sich demnach auf jährlich rund 28.000 Euro belaufen, beim Invensor-System auf 17.000 Euro. Daraus folgt für Invensor eine Amortisationszeit von weniger als drei Jahren.

Mehrfach ausgezeichnetes Verfahren

Das System bietet sich also dort an, wo ohnehin Wärme vorhanden ist oder anfallen wird, sei es durch ein BHKW, durch eine Solaranlage oder durch Produktionsprozesse. Durch den geringeren Stromverbrauch lassen sich bei einer 50-kW-Anlage 73 Tonnen CO2-Ausstoß pro Jahr vermeiden, was sich in der Umweltbilanz eines Unternehmens niederschlägt. Doch das ist angesichts der deutlich geringeren Stromkosten ein von Invensor nur am Rande erwähnter Vorteil.

Der Anbieter hat für seine Lösung mehrfach Preise eingeheimst. Darunter waren 2009 der deutsche Kältepreis des Bundesumweltministeriums („hocheffiziente Kälteanlage“), 2010 der Intersolar Award sowie zweimal der Innovationspreis IT der Initiative Mittelstand, nämlich Best of 2013 und 2014.

* *Ludger Schmitz ist freiberuflicher Journalist in Kelheim.

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 Ludger Schmitz

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