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Energie-, Platz- und Kühlungskapazitäten sind kritisch für Performance Rechenzentren mit DCIM optimieren

| Redakteur: Ulrich Roderer

In der neuen Studie "The Datacenter's Role in Delivering Business Innovation" von IDC und CA sehen 85 Prozent der Manager von Rechenzentren Probleme mit Energie-, Platz- und Kühlungskapazitäten von Rechenzentren sowie Assets und Uptime als größte Herausforderung. Sie verursachen Verzögerungen und Abbrüche bei der Implementierung von Anwendungen und beeinträchtigen den Kundensupport.

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Viele Probleme im Rechenzentrum würden durch den Einsatz von DCIM beseitigt oder optimiert werden können, wie eine neue Studie von IDC ziegt.
Viele Probleme im Rechenzentrum würden durch den Einsatz von DCIM beseitigt oder optimiert werden können, wie eine neue Studie von IDC ziegt.
(Bild: © Scanrail - Fotolia.com_39177436)

Aufgrund dieser Probleme mussten wie die Studie feststellt, Budgets für Investitions- und Betriebsausgaben im vergangenen Jahr unplanmäßig für nichttrategische Ziele eingesetzt werden. Nach der IDC-Studie verringern diese Probleme die Fähigkeiten von IT, Unternehmensinnovationen zu unterstützen und den optimalen geschäftlichen Nutzen aus IT-Investitionen in Hardware und Software zu ziehen. An dieser von CA Technologies geförderten Studie haben 500 IT- und Anlagenexperten mittlerer und großer Unternehmen in Nordamerika, Westeuropa und Lateinamerika teilgenommen.

"Unternehmen geben jedes Jahr viele Milliarden Dollar für die in Rechenzentren bereitgestellte Infrastruktur aus. Hinzu kommen noch die Kosten für Energie und Kühlung sowie für Mitarbeiter in IT- und Anlagensupport, die für eine hohe Verfügbarkeit aktueller und neuer Anwendungen sorgen", sagt Richard Villars, Vice President of Datacenter and Cloud bei IDC und Autor der Studie. "Sie müssen darauf achten, dass diese Investitionen effizient und effektiv getätigt werden und dass sie die übergeordneten Unternehmensziele der Bereitstellung innovativer neuer Produkte und Services unterstützen."

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Verminderter Nutzen

Leider hat die Studie gezeigt, dass Probleme mit der Infrastruktur in Rechenzentren den geschäftlichen Nutzen dieser Investitionen beträchtlich verringert. Von den 84 Prozent der Befragten, bei denen die Performance der Infrastruktur im Rechenzentrum unzureichend ist, wurden die folgenden speziellen Probleme genannt: Energie (27 Prozent), Platz (27 Prozent) und Kühlung (25 Prozent) sowie ein mangelhafter Kapazitätsausgleich über mehrere Standorte.

Die Studie weist auf die Tatsache hin, dass Managementtools für Rechenzentren häufig fragmentiert sind und manuell bedient werden müssen. Die Studie legt nahe, dass Unternehmen durch einen einheitlicheren Ansatz für Data Center Infrastructure Management (DCIM) einen größeren Nutzen aus den bestehenden Investitionen in Rechenzentren ziehen und IT-basierte Unternehmensinnovationen besser unterstützen können. Über die Hälfte der befragten Manager von Rechenzentren haben angegeben, dass eine integrierte DCIM-Lösung Vorteile bieten würde.

"IT- und Anlagenmitarbeiter müssen zusammen an den Innovationen arbeiten, die vom gehobenen Management gefordert werden", meint Richard Villars. "Dazu sollten Unternehmen eine DCIM-Lösung implementieren, die einen einheitlichen Ansatz für das Management auf alle Aspekte des Rechenzentrums anwendet."

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