Open Source und ITIL im System-Monitoring

Real User Experience - Wie geht es dem End-Anwender wirklich?

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Die Blickwinkel des Anwenders

Ein Lösungsangebot, das diese Prozesse bereits weitgehend unterstützt, eine quantitativ auswertbare End-User-Überwachung abdeckt und dem Systemadministrator eine effektive Überprüfung tatsächlicher Performance-Daten liefert, ist die Open-Source-basierende Überwachungssoftware „Neteye“ von Würth Phoenix. Unternehmen können darüber auf ein funktional umfangreiches, getestetes und mit umfassendem Support versehenes Gesamtpaket setzen und individuelle Erweiterungen und Anpassungen selbst vornehmen, ohne im Regelfall lange Projektzeiten in Anspruch zu nehmen.

Screenshot aus einem neey-Modul: Der Admin hat die Möglichkeit, sich durch eine komplette Transaktion zu navigieren.
Screenshot aus einem neey-Modul: Der Admin hat die Möglichkeit, sich durch eine komplette Transaktion zu navigieren.
(Bild: Würth Phoenix)

Aber auch wenn die Überwachung von Netzwerk, Applikationen und Server-Landschaften noch so lückenlos und umfassend angelegt ist: Immer wieder kommt es vor, dass die Erfahrung des Endbenutzers durch unerkannte Schwachstellen einzelner Komponenten eine ganz andere Realität wiedergibt.

Je nach Informationsquelle sprechen Analysten wie Forrester oder Gartner von über 50 Prozent an Performance-Problemen, die nach wie vor vom Endbenutzer gemeldet werden, bevor die IT-Abteilung davon weiß. Und das gilt, obwohl bei vielen Unternehmen System-Administration und Service-Betrieb bis zu 60 Prozent der zeitlichen Ressourcen einer IT–Abteilung in Anspruch nehmen. Das Prinzip des End User Monitoring, also die Messung der Antwortzeiten auf Endanwenderebene, gewinnt vor diesem Hintergrund nicht zuletzt hinsichtlich der eingesetzten Werkzeuge eine zentrale Bedeutung.

Die Anwender wissen es oft als erste

Erschwert wird die Überwachung durch die wachsende Fragmentierung innerhalb der IT – die IT bezieht Services im Ganzen oder in Teilen aus unterschiedlichen Quellen. Wenn es darum geht, die System-Performance auch auf End User - Ebene nachvollziehen, stehen viele Unternehmen nicht zuletzt aufgrund der steigenden Anzahl an genutzten Cloud-Dienstleistungen vor neuen Herausforderungen.

Um also eine Aussage darüber treffen zu können, wie die Performance eines Dienstes oder einer Anwendung ist, muss der Blickpunkt des Endanwenders eingenommen werden: Real User Monitoring. Die Leistungsüberwachung aus der Perspektive des Endnutzers ist längst zu einem wichtigen Thema jedes IT-Verantwortlichen geworden.

Das Erfreuliche daran: Auch die Open-Source-Welt hat das Problem erkannt. Monitoring-Lösungen wie Neteye von Würth Phoenix sind in der Lage, die Performance aus Endanwendersicht zu messen. Das Werkzeug verfügt das über ein Real-User-Experience-Modul, das die Daten von den Sonden in der Infrastruktur erhält.

Als Netzwerksonde für die Erhebung der Latenzzeiten kann zum Beispiel mit „Nbox“ eine Open-Source-basierende Appliance mit den aktiven Plugin TCP eingesetzt werden. Die damit ermittelten Ist-Werte werden im Dashboard von Neteye übersichtlich dargestellt.

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