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CPU-Monitoring auf dem Mainboard Raspberry Pi 2 B – welcher der vier Cores werkelt, welcher nicht?

Redakteur: Margit Kuther

Das „Raspberry Pi“ lahmt. Überfordert die Anwendung den Prozessor? Das Tool „Remote Monitoring Raspberry Pi 2 CPU Cores rCPU“ gibt detailliert Auskunft.

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Raspberry Pi 2 B: Das neueste Modell bietet sechsfache Leistung
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(Bild: Farnell)

Raspberrypi.org päsentiert auf ihrer Site ein Visualisierungs-Tool, das die prozentuale Auslastung jedes der vier CPU-Kerne des Raspberry Pi 2 B via Remote-CPU-Überwachung im Browser grafisch präsentiert. Desweiteren werden die Gesamtlast der CPU und die Temperatur des Prozessors wiedergegeben.

Die Idee des Programmierers David: „Ich wollte alle CPU-Kerne auf meinem neuen Raspberry Pi 2 via Netzwerk visualisieren, also beschloss ich, einen Remote-CPU-Überwachungs-Web-Server aufzubauen.“

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Um das Tool „rCPU“ möglichst einfach handhaben zu können, das Programm also nur ausgeführt werden muss, sind alle HTML- und JavaScript-Dateien in der Executable-Datei eingebettet. Dennoch setzt die Nutzung des Tools einige Vorkenntnisse hinsichtlich Raspberry Pi und Linux voraus.

Das CPU-Visualisierungs-Tool belastet die Ressourcen des Raspberry Pi 2 kaum, denn das Gros der Arbeit erledigt der Browser. Server-seitig werden sekündlich nur eine Reihe von Zahlen gesendet. Obgleich der Programmierer David das Tool speziell für den Raspberry Pi 2 in C geschrieben hat, geht er davon aus, dass es auch auf anderen Linux-Systemen laufen sollte.

So startet man rCPU

Voraussetzung, dass das Tool korrekt läuft, ist, so der Programmierer, dass kein auf dem System vorhandener Web-Server läuft, andernfalls sind IP-Adresse und Port 80 zu ändern. Sie starten das CPU-Visualisierungs-Tool auf dem Raspberry Pi über folgende Eingabe:

git clone https://github.com/davidsblog/rCPUcd rCPU/rCPU/sudo make install

Der Server läuft auf Port 8111. Die CPU-Visualisierung ist über folgende Site-Eingabe zu sehen: http://192.168.1.2:8111/ (erforderlich ist, dass die IP-Adresse des Raspberry Pi ersetzt wird).

rCPU lässt sich aus dem System über folgenden Befehl entfernen (vorausgesetzt, der Admin befindet sich im Verzeichnis rCPU/rCPU/):

sudo make uninstall

Weitere Infos zur Nutzung von rCPU, etwa bei Raspberry-Pi-Betriebssystemen, die nicht auf Debian basieren, finden sich unter Davids Blog auf Github.

Übrigens: Auch Raspberrypi.org ist interessiert daran, welche Erfahrungen Nutzer mit dem Programm machen.

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