OpenStack Innovation Center

Rackspace kooperiert mit Intel in Sachen OpenStack für Unternehmen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Die Zahlen aus dem Forrester Report: "OpenStack is Ready - Are You?" dokumentieren den schnellen Fortschritt der OpenSource-Plattform.
Die Zahlen aus dem Forrester Report: "OpenStack is Ready - Are You?" dokumentieren den schnellen Fortschritt der OpenSource-Plattform. (Bild: Forrester Research/OpenStack.org)

Der international tätige Managed-Cloud-Anbieter Rackspace arbeitet mit der Intel Corporation an der Gründung eines „OpenStack Innovation Center“. Dieses soll die Programmierung von Unternehmensfunktionen unterstützen und deutlich die Anzahl der Entwickler für Upstream-OpenStack-Code erhöhen.

Nach Angaben der Partner bringt das Projekt OpenStack-Experten von Rackspace und Intel zusammen, um die Skalierbarkeit, Verwaltbarkeit und Zuverlässigkeit von OpenStack durch neue Funktionen zu erhöhen sowie Fehler durch Upstream-Code zu beheben. Das neue OpenStack Innovation Center wird sich in der texanischen Unternehmenszentrale von Rackspace in San Antonio befinden.

Scott Crenshaw, Senior Vice President of Product and Strategy bei Rackspace, sagt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Intel und der OpenStack Community, um das weltweit führende Open-Source Cloud-Betriebssystem noch stärker zu machen.“ Und er setzt hinzu: „Wir erzeugen keine proprietären OpenStack-Distributionen.“ Rackspace biete seinen Kunden eine Verfügbarkeit von 99,99 Prozent durch einen vollständigen Upstream-Trunk-Code. Alle Beiträge des Innovation Centers seien kostenlos für jedermann erhältlich.

Auch Jason Waxman, Vice President und General Manager der Cloud Platforms Group bei Intel, zeigt sich überzeugt: „Die Ankündigung belegt unsere kontinuierliche Unterstützung und unser Engagement für Open-Source-Projekte. Unsere Zusammenarbeit mit Rackspace und der OpenStack Community bietet eine ideale Gelegenheit, die Attraktivität von OpenStack für große Unternehmen zu erhöhen.“

Große Chancen für OpenStack

Rackspace hat gemeinsam mit der NASA im Juli 2010 OpenStack gegründet, die meistverwendete Open-Source Cloud-Software-Plattform. OpenStack Software kontrolliert große Bereiche von Server-, Storage- und Netzwerk-Ressourcen in Rechenzentren, die durch ein Dashboard oder per OpenStack-Schnittstelle verwaltet werden. Seit der Gründung ist OpenStack eine der am schnellsten wachsenden Open-Source-Communities weltweit, mit mehr als 520 Mitgliedsunternehmen und 27.000 Mitwirkenden in 167 Ländern.

Die weltweite Verteilung von OpenStack Meetup Groups
Die weltweite Verteilung von OpenStack Meetup Groups (Bild: Google/ OpenStack)

Dieses Wachstum bietet eine große Marktchance. So schätzt 451 Estimates in seiner Studie „The OpenStack Pulse 2014“, dass im Jahr 2015 der Umsatz mit OpenStack 1,26 Milliarden Dollar beträgt. Rackspace ist der Betreiber der weltweit größten produktiven OpenStack-Cloud und besitzt detailliertes Know-how in der Verwaltung und Skalierung von OpenStack-basierten Private Clouds sowohl in den eigenen Rackspace Rechenzentren als auch vor Ort bei Kunden.

Das Abkommen zwischen Rackspace und Intel umfasst:

  • OpenStack Innovation Center: Das Center wird über das weltweit größte Open-Stack-Entwicklungsteam verfügen. Hier arbeiten Experten von Rackspace und Intel zusammen. Es wird sich in der Unternehmenszentrale von Rackspace in San Antonio befinden.
  • OpenStack Developer Training: Rackspace und Intel bieten neue Kursmodule, um die Anzahl der Open-Source-Entwickler zu erhöhen, die aktiv am Erfolg der Community mitarbeiten.
  • Gemeinsame Weiterentwicklung von OpenStack: Rackspace und Intel unterstützen die Weiterentwicklung von OpenStack durch die Zusammenarbeit mit der OpenStack Enterprise Work Group sowie der Community, um Fehler auszubessern und neue Funktionen für Unternehmen zu entwickeln. Dafür werden neue Experten eingestellt.
  • Test-Cluster für OpenStack Hybrid Cloud: Rackspace und Intel bauen zwei 1.000-Knoten-Cluster auf. Sie unterstützen fortgeschrittene, hochskalierte Tests von OpenStack und neuen Funktionen. Die beiden Unternehmen erwarten, dass die Cluster der Community innerhalb der nächsten sechs Monate zur Verfügung stehen.
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