Netto null bis 2040 Pure Storage setzt auf Nachhaltigkeit

Von Matthias Breusch

Nachhaltiges Wirtschaften ist in Zeiten explodierender Energiepreise und des Klimawandels das Gebot der Stunde. Die Plattformbetreiber Pure Storage setzen sich konkrete Ziele, wie in eigenen und betreuten Rechenzentren vier Fünftel des Stromverbrauchs bis 2030 eingespart werden sollen.

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Pure Storage sieht durch den Einsatz seiner FlashArrays positive Effekte auf den ökologischen Fußabdruck seiner Unternehmenskunden.
Pure Storage sieht durch den Einsatz seiner FlashArrays positive Effekte auf den ökologischen Fußabdruck seiner Unternehmenskunden.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Nicht nur in Berlin werden 80-prozentige Einsparungspläne bis 2030 aufgestellt. Während derzeit ein Gesetzentwurf aus dem deutschen Wirtschaftsministerium den massiven Ausbau erneuerbarer Energien vorantreibt, erklärt Pure-Storage-Vorstandsvorsitzender Charles Giancarlo die Energiebilanz seines Hauses schon jetzt als vorbildlich: „Die Produkte von Pure wirken sich positiv auf den ökologischen Fußabdruck unserer Kunden aus, da sie wesentlich weniger Strom, Platz und Kühlung benötigen und weniger Abfall produzieren als festplattenbasierte oder konkurrierende All-Flash-Systeme.“

Im Rahmen einer internen Nachhaltigkeitsstudie mit Zahlen des Jahres 2021, die alle drei Komplexe der Scope-Emissionen einer Treibhausgasbilanz berücksichtigt, hat Pure eine Lebenszyklusanalyse seines Portfolios erstellen lassen, insbesondere der Flash-Array-Produkte.

Die beauftragte Umweltberatungsagentur habe festgestellt, dass Pure-Kunden „im Vergleich zu Konkurrenzprodukten eine Reduzierung des direkten CO2-Ausstoßes von Datensystemen um bis zu 80 Prozent erzielen“. In Zahlen heißt das: Man habe unter anderem ein nicht näher genanntes „Konkurrenzprodukt“ untersucht, das 62.290 Kilogramm CO2 verbrauche, während das All-Flash-Array „X70“ von Pure lediglich auf 9.515 kg komme.

Langes Leben, weniger Schrott

Basis der Einsparungen sei zudem die Evergreen-Architektur des Storage-as-a-Service-Modells von Pure Storage. Deren Struktur helfe „deutlich“ bei der Minimierung von Elektroschrott, verlängere die Lebensdauer der Geräte und optimiere die Auslastung von Storage-Ressourcen. 97 Prozent der vor sechs Jahren gekauften Pure-Arrays seien nach wie vor in Betrieb.

Das Unternehmensziel von Pure Storage definiert eine 50-prozentige Reduktion der Treibhausgasemissionen pro Mitarbeiter bis 2030, „das Erreichen von netto null marktbasierten Scope-1- und -2-Emissionen“ bis 2040 sowie die Reduktion der Scope-3-Werte „pro effektiv ausgeliefertem Petabyte um 66 Prozent bei der Nutzung verkaufter Produkte“ bis 2030.

Zögern und Zaudern sind Tabus

Kompendium: „Nachhaltigkeit im Rechenzentrum"

Nachhaltigkeit im Rechenzentrum
Nachhaltigkeit im Rechenzentrum

Datacenter müssen effizienter werden, nachhaltiger wirtschaften, in eine sektorübergreifende Kreislaufwirtschaft eingebunden werden. Für kann oder könnte, soll oder sollte, darf oder dürfte ist kein Platz im Sprachgebrauch, wenn es darum geht, die Umwelt zu entlasten.

Zögern, Zaudern, Zaghaftigkeit sind Tabus.

Es muss sein, jetzt, und es wird wehtun.
(PDF | ET 21.09.2021)

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