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5 Tipps zur Zahlungsdiensterichtlinie 2 der EU

PSD2 hat Chancen und Compliance-Tasks im Gepäck

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Empfehlungen für Banken und TPPs

Die EU-Richtlinie PSD2 regelt viele Aspekte des Zahlungsverkehrs, unter anderem die zwei-Faktor-Authentifizierung.
Die EU-Richtlinie PSD2 regelt viele Aspekte des Zahlungsverkehrs, unter anderem die zwei-Faktor-Authentifizierung.
(Bild: © alphaspirit - Fotolia)

Das White Paper liefert fünf Empfehlungen für Banken und TPPs rund um PSD2:

1. Mitmachen, Feedback geben, Befürchtungen teilen und Lösungen beisteuern.

Auf europäischer Ebene wird es eine Beratungsphase sowie Initiativen auf nationaler Ebene geben, um Orientierungshilfen zu entwickeln. Indem Banken daran mitarbeiten, verschaffen sie den eigenen Ansichten Gehör. Sie sind außerdem so in der Lage, offene Fragen entsprechend zu klären.

2. Jetzt über eine Strategie nachdenken und PSD2-Investitionen monetarisieren

Der Zeitraum für die Implementierung von PSD2 ist vielleicht ein wenig zu ehrgeizig. Allerdings wird er nicht deutlich in die Zukunft verschoben werden. Alle Akteure können Vorteile aus PSD2 ziehen und neue Geschäftsfelder und zusätzlichen Umsatz generieren.

3. Jetzt experimentieren, um Ideen so früh wie möglich zu testen

Viele behaupten, dass Banken nicht die flexible und iterative Denkweise von Fintechs haben. Jetzt ist die Zeit gekommen, um neue Produkte und Services zu testen, damit diese in einer PSD2-Umgebung gedeihen können. Wenn sie scheitern, scheitern sie schnell.

4. Herausforderungen bei der Bereitstellung von offenen APIs identifizieren und adressieren

PSD2 verwendet den Begriff API nicht und es ist unwahrscheinlich, dass innerhalb der Richtlinie die technischen Standards, beispielsweise für den Zugang zu Konten, festgelegt werden. Es gibt jedoch bereits eine Übereinstimmung darüber, dass APIs der Weg für die Zukunft sind. Banken müssen daher jetzt verstehen, was offene APIs für die IT-Infrastruktur und -Steuerung bedeuten. Sie sollten Lücken identifizieren und Optionen entwickeln, um sie zu schließen. Darüber hinaus bestimmen sie Potentiale, um sogar über PSD2 hinaus zu gehen und neue Umsatzquellen zu erschließen.

„Der Zugang zu Daten für eine unabhängige Nutzung durch Drittanbieter ist zwar neu, APIs sind es aber nicht. Die Banken arbeiten seit Jahren mit Fintechs zusammen. APIs existieren und Banken nutzen sie natürlich auch. Tatsächlich wird die Zahl der Finanz-APIs nur noch von den Social APIs übertroffen“, erklärt Sophie Guibaud, Fidor Bank.

5. Ein kooperativer Ansatz ist wichtig: neue Ökosysteme entstehen und Kunden profitieren

PSD2 wird eine neue Art von Wettbewerb im Markt schaffen. Daher ist es realistisch, dass neue und alte Anbieter zusammenarbeiten, um Kunden innovative Produkte und Services zu bieten.

„Es hilft nichts, wenn nur eine einzelne Bank innovative Produkte und Services entwickelt. Innovationen sind erfolgreicher, wenn sie von allen Banken eingesetzt werden“, erläutert PSP-Manager Schardt. „Sofort.“

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