Ausfallsicherheit in der Cloud

Profitbricks sichert Hochverfügbarkeit bei IaaS

| Redakteur: Sarah Gandorfer

Achim Weiß, CEO von Profitbricks
Achim Weiß, CEO von Profitbricks (Bild: VBM-Archiv)

Bei Infrastructure as a Service von Profitbricks wird die IPv4-Adresse dynamisch mittels „Address Resolution Protocol“ an Virtuelle Maschinen geroutet. So können Ausfälle und Verzögerungen verhindert werden.

Der Provider Profitbricks bietet sein Infrastructure-as-a-Service-Angebot (IaaS) nun hochverfügbar an. Nach eigenen Angaben unterscheidet sich das Berliner Unternehmen von Wettbewerbern, welche die IPv4-Adresse an eine Virtuelle Maschine (VM) koppeln, dadurch, dass der Profitbricks-eigene Netzwerk-Stack dynamisch diese einer beliebigen VM zuweist.

Per default ist zwar eine definierte VM zugeteilt, aber auch an jede andere VM im virtuellen Netzwerk kann die IPv4-Adresse ohne Verzögerung geroutet werden. Somit sei maximale Ausfallsicherheit des virtuellen Rechenzentrums gegeben. Möglich wird dies, da der Netzwerk-Stack von Profitbricks das Gratuitous Address Resolution Protocol unterstützt.

Gleichzeitig bedeutet dies laut dem Provider, dass Linux-High-Availability in seinen Implementierungen beispielsweise in Ubuntu oder Debian ohne weitere Anpassungen direkt „out of the box“ genutzt werden kann. Folglich seien bei Profitbricks gehostete virtuelle Rechenzentren im selben Maße ausfallsicher wie dedizierte physische Hochverfügbarkeits-Rechenzentren.

Die neue Hochverfügbarkeitsfunktion kommt ab sofort automatisch allen Kunden zugute, wenn sie ihr virtuelles Netzwerk über die grafische Benutzeroberfläche Profitbricks-Data-Center-Designer (DCD) konfigurieren.

„Die einfache Implementierung dieses Features zeigt, dass wir mit unserem Konzept der konsequenten Virtualisierung des gesamten Netzwerks genau richtig liegen“, zeigt sich Achim Weiß, Geschäftsführer und CTO bei ProfitBricks, zufrieden mit der Neuentwicklung. „Das ist es, was wir unter IaaS der nächsten Generation verstehen.“

Erst kürzlich hat der Cloud-Provider ein Fachhandelsprogramm gestartet. Damit erhalten Reseller abhängig vom Umsatz eine gestaffelte Provision, die bis zu 20 Prozent der verkauften Cloud-Services betragen kann. |sm

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