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Dynamic Building Blocks für die Rechenzentrums-Infrastruktur Private Cloud als Baukasten – Fujitsu liefert die Klötzchen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mehr Möglichkeiten zur flexiblen und stufenweiser Umgestaltung klassischer Rechenzentrums-Infrastruktur zum IT-Servicecenter will Fujitsu mit den „Dynamic Infrastructures Blocks“ (DI Blocks) liefern. Diese sind laut Hersteller aufeinander abgestimmte IT-Systembausteine: Komponenten wie Server, Speicher sowie Netzwerk- und Virtualisierungstechnologien.

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Fujitsu liefert eine Infrastruktur-übergreifendes Management und vorgefertigte -Bestandteile. (Fujitsu)
Fujitsu liefert eine Infrastruktur-übergreifendes Management und vorgefertigte -Bestandteile. (Fujitsu)

Diese DI Blocks lassen sich mithilfe einer integrierten Management-Software verwalten. Auf diese Weise können Unternehmen auf Pools von Infrastruktur-Komponenten zugreifen und IT-Services schnell und einfach bereit stellen. Im Rahmen dieses Angebots liefert Fujitsu dazu passende Service-Leistungen, einschließlich der Wartung der Hardware und der Betriebssysteme.

Die DI Blocks selbst sind von Fujitsu bereits integriert und so konfiguriert, dass sie sich schnell an die Kundenbedürfnisse angepasst einsetzen lassen. Dieses soll den Unternehmen erlauben, sich in Richtung Private Cloud-basierter, Scale-Out-Umgebungen zu entwickeln. Sie sind zudem speziell auf die Virtualisierung von Unternehmenslösungen und den Aufbau von Private Cloud-Infrastrukturen ausgelegt.

Gleichzeitig, so Fujitsu, können sich die Gesamtbetriebskosten reduzieren, und zwar durch eine stärkere Auslastung der Server sowie der Storage-, Software- und Netzwerkkomponenten. Darüber hinaus können bei Bedarf weitere notwendige IT-Ressourcen spontan zugewiesen werden. Dies steigert wiederum die Produktivität, da sich logische Infrastruktur-Umgebungen in nur wenigen Minuten bereit stellen lassen.

Einfaches Management durch Orchestrierungs-Software

Für das schnelle und dynamische Zuweisen von IT-Komponenten bei Bedarf bietet Fujitsu die Management-Software „Fujitsu Serverview Resource Orchestrator“ an. Diese verwaltet alle physischen und virtualisierten Systembestandteile wie die Virtualisierungstechnologien der Fujitsu-Partner VMware und Microsoft.

Jens-Peter Seick, Senior Vice-President, Product Development Group bei Fujitsu Technology Solutions erläutert die Vorteile der vorgefertigten Bauteile. Seinen Aussagen zufolge könnten Unternehmen nicht vorhersehen, welche Ressourcen ihre IT-Systeme künftig benötigen werden. Die DI Blocks erlaubten allerdings, schnell und flexibel zukunftsfähige Systeme aufzubauen und so auf neue Bedürfnisse zu reagieren.

Er sagt: “Diese Technologie steht somit für einen Paradigmenwechsel: Weg von einer starren und überholten IT hin zu einer IT, die sich allein an den konkreten Bedürfnissen eines Unternehmens ausrichtet.“

Wann gibt es DI-Blocks und zu welchem Preis?

Die ersten DI Blocks sollen ab Anfang 2012 erhältlich sein. Die Verfügbarkeit ist von Region zu Region unterschiedlich. Die Preise hängen von der jeweiligen Konfiguration der Lösungen ab:

So starten die DI-Block-Systemkonfigurationen bei 48 Cores und reichen bis zu 1700 Cores der „Intel Xeon 5600“-Serie. Der Arbeitsspeicher erreicht dabei fast 21.000 Gigabyte, die Speicherplatten-Kapazität beträgt bis zu mehr als 900 Terabyte. Für den Betrieb ist eine 10-Gigabit-Ethernet- oder eine 8-Gigabit-Fibre Channel-Verbindung notwendig.

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