Google, IBM, Mellanox, Nvidia und Tyan gründen Open-Power-Konsortium

Power-Microprozessoren treffen auf Cuda-GPUs

| Redakteur: Ulrike Ostler

Microprozessoren von IBM mit Nvidia-GPUs zu neuer Hardware führen.
Microprozessoren von IBM mit Nvidia-GPUs zu neuer Hardware führen. (Bild: IBM/Nvidia)

Google, IBM, Mellanox, Nvidia und Tyan kündigen das „Open Power“-Konsortium an-, eine Entwicklungszusammenarbeit auf Basis der „IBM Power“-Mikroprozessor- und der „Cuda-GPU-Architektur von Nvidia. Das Konsortium plant, damit neue Hardware und Software für die nächste Generation von Hyperscale- und Cloud-Rechenzentren zu entwickeln.

Das Konsortium ist für die Zusammenarbeit mit jedem Unternehmen offen, das auf der Basis der Power-Architektur offene, gemeinschaftliche Entwicklung nutzen und damit innovative neue Hardware bereitstellen möchte: Server, Networking-Komponenten, Storage- und GPU-Acceleration-Bauteile. So will der Zusammenschluss beispielsweise „Open-Source-Power“-Firmware für den individuellen Zuschnitt benötigter Chipfunktionen bereitstellen.

Die Vorteile liegen in der höheren Wahlfreiheit, Flexibilität und individuellen Adaptionsmöglichkeit für Entwickler solcher Systeme aufgrund der Offenheit des Konzepts. Weiterer Bestandteil der Kooperation ist die Zusammenlegung des „Nvidia Cuda“-GPU- und IBM-Power-Ökosystems.

Für IBM ist das ein große Schritt: Denn damit wird die Power-Hardware und -Software, basierend auf RISC Instruction Sets, zum ersten Mal offen für jeden Entwickler und Power IP für andere lizenzierbar. IBm und Das Konsortium können damit sowohl noch nicht vorhandene Anpassungen vornehmen als auch neue Arten von Server-Hardware kreieren.

IBM entdeckt die "offene" Hardware-Entwicklung

Steve Mills, Senior Vice President und Group Executive bei IBM Software & Systems, sagt: “Die Gründungsmitlieder des Open-Power-Konsortiums repräsentieren die kommende Generation in der Rechenzentrumstechnik. In der Kombination der Talente und Assets lässt sich die Anzahl der Innovationen rund um die Power-Architektur deutlich erhöhen. Dieses Modell der gemeinschaftlichen Entwicklung wird zudem die Art und Weise, wie Rechenzentrums-Hardware designet und ausgeliefert wird, maßgeblich verändern.

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