IBM-Server für Linux mit OpenPower-Technologie

Power für Big Data

| Redakteur: Wilfried Platten

Premiere: Die IBM Power Systems sind die ersten Server, die auf der OpenPower-Technologie aufbauen.
Premiere: Die IBM Power Systems sind die ersten Server, die auf der OpenPower-Technologie aufbauen. (Bild: IBM)

Angekündigt wurden die neuen IBM-Server mit Power8-Prozessor schon im April. Jetzt sind sie auch lieferbar.

Die für Scale-Out-Umgebungen geschaffenen Server wurden besonders für Big Data-Aufgaben wie das Handling extrem großer Datenmengen entwickelt. IBM-internen Tests zu Folge sind die Power Systeme mit „BLU Acceleration on Power“ in der Lage, Daten bis zu 82-mal schneller als vergleichbar konfigurierte, x86-basierte Systeme zu analysieren.

Herzstück der Systeme ist der IBM Power8-Prozessor. Er ist über die OpenPower Foundation auch für eigene Entwicklungen durch andere Unternehmen lizenzierbar. Die OpenPower Foundation ist eine Vereinigung von 25 globalen Technologieanbietern, die im Dezember 2013 ins Leben gerufen wurde. Neben IBM gehören ihr unter anderem Google, Nvidia, Mellanox und Tyan an. Die IBM Power Systems sind die ersten Server, die auf der OpenPower-Technologie aufbauen.

Zusätzlich stellt IBM die „Power Development“-Plattform bereit. Dabei handelt es sich um eine kostenfreie Cloud für Entwickler, um x86-basierte Anwendungen zu testen und zur Power-Plattform zu migrieren.

Mit Linux…

Auf drei der vier Server können Kombinationen der Betriebssysteme Linux, IBM AIX oder IBM i laufen. Das vierte Modell, der Power S822L, läuft mit Linux. Zusätzlich zu den bereits erhältlichen Betriebssystemen Red Hat und Suse Linux, unterstützen die Power Systems jetzt auch Ubuntu, ein Linux-Derivat mit 20 Millionen Nutzern weltweit.

Zeitgleich mit der Ankündigung der Power Systems hat IBM daher die Zusammenarbeit mit dem Linux-Distributor und Ubuntu-Sponsor Canonical angekündigt. IBM bietet auf den Systemen Ubuntu Server, Ubuntu OpenStack und Orchestrierungs-Tools für Canonical Juju Cloud an.

…und Virtualisierung

Zusätzlich wird PowerKVM verfügbar, eine mit Power Systems kompatible Version der Linux-basierten Virtualisierungsplattform KVM für alle Systeme, auf denen ausschließlich Linux läuft. PowerKVM ergänzt den Stack an offener Software, um Linux für Power einzusetzen, weiterzuentwickeln und zu verwalten. Außerdem bietet die im Oktober 2013 angekündigte, OpenStack-basierte Virtualisierungssoftware PowerVC nun Unterstützung für die neuen Power Systems, einschließlich PowerKVM und Linux.

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 42754867 / Server)