Software-definiert führt zu besseren Business-Services

Passt ein SDDC in ein konvergentes, hyperkonvergentes System?

| Autor / Redakteur: Gerhard Abeska* / Ulrike Ostler

Der Anteil an konvergenter Hardware steigt

Welche Dynamik dieser Trend hat, zeigt der „Worldwide Converged Systems Forecast 2012 – 2016“ von IDC. 2012, so die Marktforscher, hatten konvergente Infrastrukturen an den weltweiten Ausgaben für Storage, Server, Netzwerk und Software noch einen Anteil von 3,6 Prozent. Für 2016 prognostiziert IDC, dass sich dieser Anteil fast vervierfachen wird.

Kunden sollten prüfen, ob ein passgenaues, vorintegriertes System passen könnte oder eine Referenzarchitektur, empfiehlt Gerhard Abeska, Networking Business Manager EMEA bei Dell.
Kunden sollten prüfen, ob ein passgenaues, vorintegriertes System passen könnte oder eine Referenzarchitektur, empfiehlt Gerhard Abeska, Networking Business Manager EMEA bei Dell. (Bild: Dell)

Ein Beispiel für eine konvergente Infrastruktur ist das „Dell Poweredge-M1000e“-Blade-System von Dell. Die Lösung nutzt Komponenten für Server, Storage und Netzwerk gemeinsam in einem kompakten Gehäuse und verwaltet sie ganzheitlich über eine einzige Management-Oberfläche.

Auf dieser Basis kann es einen Pool aus virtuellen oder physischen Ressourcen für den Betrieb von Anwendungen, virtuellen Desktops oder Private Clouds bereitstellen. Eine zentrale Rolle für die effiziente Datenkommunikation spielt dabei der Blade-Switch „MXL“. Darüber hinaus unterstützt er OpenFlow und bietet damit einen Migrationsweg zu SDN. Die Silos herkömmlicher Infrastrukturen, deren Flaschenhälse hohe operative Kosten verursachen und vor allem die Qualität von IT-Services beeinträchtigten, gehören damit der Vergangenheit an.

Eine Standardisierung ist das A und O

Bei der Einführung konvergenter Infrastrukturen gilt es einiges zu beachten. So sollten Unternehmen unbedingt auf eine Plattform mit offenen, standardbasierten Technologien setzen, die sich leicht in vorhandene Umgebungen einbinden und bei Bedarf unkompliziert erweitern lässt. Durch die Unabhängigkeit von proprietären Lösungen lassen sich außerdem Kosten sparen.

Wichtig bei der Wahl des IT-Partners ist, dass er sowohl über umfassendes Technologie-Know-how in allen Einzelbereichen – Server, Storage und Networking – mitbringt, als auch über fundierte Erfahrungen in ihrem Zusammenspiel verfügt. Nur dann wird er in der Lage sein, den nötigen übergreifenden Support auf allen Ebenen zu leisten.

Darüber hinaus sollte er mehrere Möglichkeiten für eine flexible Herangehensweise an das Thema bieten. Möglicherweise verfügt er bereits über ein passgenaues, vorintegriertes System oder eine Referenzarchitektur für die Anforderungen des Unternehmens. Aber auch einen kompletten Do-it-Yourself-Ansatz sollte der Partner unterstützen können.

* Der Autor Gerhard Abeska ist Networking Business Manager EMEA bei Dell.

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