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Papierhersteller arbeitet papierlos, und zwar sehr schnell Papierfabrik August Koehler analysiert auf Dell per HANA

Redakteur: Ulrike Ostler

Die Papierfabrik August Koehler AG hat mit Unterstützung von Dell Services und SAP eine vorhandene BI-Reporting-Anwendung durch ein „Selbstbedienungs-Warehouse“ abgelöst. Kernstück der neuen Anwendung bildet SAP HANA.

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Die Papierfabrik sammelt Daten in der In-Memory-Datenbank SAP HANA auf einem Dell-Rechner. Das Foto stammt aus der Werbung für "Papire mit Biss" und einem Fotowettbewerb der Koehler Paper Group.
Die Papierfabrik sammelt Daten in der In-Memory-Datenbank SAP HANA auf einem Dell-Rechner. Das Foto stammt aus der Werbung für "Papire mit Biss" und einem Fotowettbewerb der Koehler Paper Group.
(Bild: Koehler Paper Group)

Dell ist SAP-Technologie- und Implementierungspartner und bietet mit den „Poweredge-R910“-Servern zertifizierte SAP-HANA-Plattformen (HANA = High Performance Analytic Appliance) an – einschließlich aller damit verbundenen Services. In Kooperation mit der IT-Abteilung des Kunden implementierten Mitarbeiter von Dell Services und SAP die neue Lösung und migrierten die Daten von einer herkömmlichen relationalen Datenbank in die In-Memory-Datenbank SAP HANA.

Mit dem zuvor eingesetzten „SAP Business Warehouse Accelerator“ war es bereits möglich, Reports sehr schnell zu erzeugen. Die neue Technik beschleunigt zusätzlich den gesamten Datenfluss, der von der Datenquelle bis zu den einzelnen BI-Usern auf allen Unternehmensebenen optimiert wird.

Aktuell werden bei der Papierfabrik Daten aus dem Vertrieb, der Materialwirtschaft, der Finanzbuchhaltung und dem Controlling in HANA geladen und stehen autorisierten BI-Anwendern für Analysen bereit – von der Geschäftsleitung bis hin zu den Entscheidern in den Fachabteilungen. Das System ermöglicht Analysen, die mit traditionellen Methoden nur sehr aufwändig und langwierig durchzuführen wären.

100 Anwender befragen ad-hoc die Datenbank

Konnte früher nur mit vorgefertigten Reports, wie sie die IT erstellte, gearbeitet werden, formulieren die gegenwärtig rund 100 Anwender ihre Anfragen jetzt selbst. Entscheider können so sehr flexibel und unabhängig von der IT-Abteilung auf wichtige Unternehmensdaten zugreifen.

Überzeugend ist nach Kundenaussagen vor allem das schnelle Antwortverhalten. Bei komplexen Anfragen vergingen früher schon einmal Minuten, bis die Ergebnisse vorlagen. Heute dauert es bei einem vergleichbaren Request nur noch wenige Sekunden.

Karl Schindler, IT-Leiter bei der Papierfabrik August Koehler AG, sagt: „Die Anwender können jetzt sehr einfach und ohne Unterstützung der IT selbstständig Analysen vornehmen und Reports erstellen. Dadurch werden in der Abteilung IT-Ressourcen für andere strategische Projekte frei. Durch die neue Lösung erzielen wir im Vergleich zum bisherigen Szenario deutliche Einsparungen bei den Betriebskosten.“

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