CLOUD 2019 – Technology & Services Conference

Ordnung in der Cloud per Orchestrierung, Skalierung und Management

| Autor: Dr. Stefan Riedl

Paul-H. Mathes, BDM VMware Vendor Management, Tech Data
Paul-H. Mathes, BDM VMware Vendor Management, Tech Data (Bild: Tech Data)

Wir sind mittendrin im großen Zeitenwechsel – von On Premises sicher in die Cloud. Paul-H. Mathes, BDM VMware Vendor Management, Tech Data, erläutert im Vorfeld der Veranstaltung „CLOUD 2019“, die Knackpunkte beim Multi-Cloud-Management.

Welche Vorgehensweise empfehlen Sie Cloud Providern für ein effizientes Multi-Cloud-Management?­

Paul-H. Mathes: Bei der Umsetzung des Multi-Cloud-Managements im Hosting- oder MSP-Umfeld geht es im Wesentlichen um die nachhaltige Umsetzung und effiziente Berücksichtigung folgender Einzelschritte, wie etwa die ganzheitliche Konzeption und Realisierung der kompletten IT-Infrastruktur, verbunden mit der Auswahl und dem Einsatz einer Cloud Management Plattform (CMP), also einer Management-Konsole zur Administration unterschiedlicher Cloud-Anbieter. Alle gängigen Cloud-Varianten wie Private Cloud, Public Cloud, ­Hybrid Cloud und Multi-Cloud lassen sich dabei komplett oder auch nur teilweise unter einer CMP darstellen – wobei aus betriebswirtschaftlicher Sicht die Mehrwert-Betonung unternehmenseigener Services im Vordergrund stehen sollte.

Die wichtigsten Punkte sind dabei – auch nach den Erfahrungswerten unserer Cloud Provider – in erster Linie die Orchestrierung, also die Einbindung von Cloud-Skalierung, gefolgt von der Berücksichtigung der SLAs im Hochverfügbarkeits-Segment und dem ­Sicherheits-Management in Bezug auf die Datenspeicherung innerhalb oder außerhalb der Cloud-Infrastruktur.

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Welche Rolle werden On-Prem- beziehungsweise Hybrid-Szenarien spielen?

Paul-H. Mathes: Ein Großteil der deutschen Unternehmen setzt offenbar Cloud-technisch für die Zukunft auf ein Hybrid-Modell, das ­unter dem Oberbegriff „Hybrid-Cloud“ ­sowohl On-Prem-Szenarien als auch „Pub­lic Cloud“-Betriebsmodelle enthält. Die Wahl des adaptiven Cloud-Modells sollte sich dabei primär nach den spezifischen Anwendungen und deren lukrativen Umsetzungen im täglichen Rechenzentrumsbetrieb richten.

In der „Rollenverteilung“ der differenten Szenarien können On-Prem-Szenarien bei Datensensibilität und komplexen Workflows bevorzugt werden, Hybrid-Szenarien dagegen bei hohem Flexibilitätsanspruch, verbunden mit Prozessagilität – wie die Co-Location-Anbindung in Bezug auf Cloud-Anbieter und Carrier. Kombinations-Umgebungen bieten im Gegensatz dazu den Vorteil, Compliance- und Sicherheits-Anforderungen individueller berücksichtigen zu können.

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