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„c“ wie „cloud“ für Oracle Tuxedo Orcale Application Server Tuxedo 12 c wird Mainframe-schnell

Redakteur: Ulrike Ostler

Mit der Version „12 c“ des Applikations-Server „Tuxedo“ soll die Oracle-Software Tuxedo bei geschäftskritischen Unternehmensanwendungen die Skalierbarkeit und Performanz eines Großcomputers erreichen. Zudem ist die Version zum Betrieb in der „Exalogic Cloud“ des Herstellers abgestimmt.

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Die Version c12 vom Oracle-Webserver Tuxedo soll sowohl Cloud-Anwendungen ermöglichen als auch traditionelle Applikationen. Zum Beispiel lassen sich mit entsprechenden Adaptern IBM-CICS- und Batch-Applikationen unterstützen.
Die Version c12 vom Oracle-Webserver Tuxedo soll sowohl Cloud-Anwendungen ermöglichen als auch traditionelle Applikationen. Zum Beispiel lassen sich mit entsprechenden Adaptern IBM-CICS- und Batch-Applikationen unterstützen.
(Bild: Oracle)

Informationen von Oracle zufolge könnten Anwender mit dem Einsatz von Tuxedo 12c erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Das habe mehrere Gründe.

Der Application-Server lässt sich nun mit dem Verwaltungs-Tool „Oracle Enterprise Manager 12c“ (EM12c) betreiben. Da Oracle Tuxedo System und Application Monitor ( TSAM) 12c in EM12c integriert sind , können Tudexo und die entsprechenden Applikationen sowie weitere Oracle-Anwendungen über eine einzige Konsole überwacht und verwaltet werden.

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Darüber hinaus erlaubt das Transaktions-Monitoring, das die parallele Ausführung mehrerer Instanzen derselben Anwendung erlaubt, Anwendungen ohne Systemausfälle zu aktualisieren und die Diagnosezeiten zu reduzieren.

Beschleunigung und Vereinfachung

Die Kommunikation zwischen den Prozessen werde Tuxedo 12c mit Shared Memory beschleunigen, unabhängig von der Architektur der Verteilung, sagt der Hersteller. Schließlich sollen sich auch das Domänen-übergreifende Workload-Management und das Deployment per Konfigurationsassistenten effizienter gestalten lassen.

Außerdem lasse sich die Produkteinführungsspanne für neu zu entwickelnde Anwendungen verkleinern, so Oracle. Tuxedo 12c ermöglich den parallelen Betrieb von C-, C++-, Cobol-, Java-, PHP-, Python- und Ruby-Anwendungen.

C/C++-Developer können ein Plug-in für „Solaris Studio“ nutzen. Es existiert ein Konfigurations-Tool für das Deployment von Web-Services, das eine Verknüpfung mit Third-Party-Anwendungen ermöglicht. Außerdem lässt sich von der Oracle SOA Suite via Java Connector Architecture (JCA) auf Tuxedo-Anwendungen zugreifen.

12c auch für Add-Ons

Zeitgleich veröffentlicht Oracle die Application Runtime „Tuxedo ART“ in der Version 12c. Nun lassen sich Mainframe-Anwendungen auf der „Exalogic“-Plattform von Oracle ausführen. Tuxedo ART emuliert dabei den IBM-Transactions-Monitor „Customer Information Control System“ (CICS). Auch das Mainframe-Datenbanksystem „Information Management System“ (IMS) lässte sich damit emulieren.

Zu den Tuxedo-Add-Ons, denen Oracle ebenfalls eine neue Version gönnt, gehören “Oracle Tuxedo Application Rehosting Workbench 12c”, “Oracle Tuxedo System Application Monitor (TSAM) 12c”; “Oracle Services Architecture Leveraging Tuxedo (SALT) 12c”; “Oracle Tuxedo JCA Adapter 12c” und “Oracle Tuxedo Mainframe Adapters 12c”.

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