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"Java EE 6"-Zertifikat und Dependency Management Oracle WebLogic Server 12c für Cloud Computing optimiert

| Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Der angekündigte Oracle WebLogic Server 12c ist für die komplette Spezifikation von Java EE 6 zertifiziert, für Cloud-Architekturen optimiert und Out-of-the-Box mit Dependency Management ausgestattet.

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Oracles aktualisierter Anwendungsserver soll in Kürze erscheinen.
Oracles aktualisierter Anwendungsserver soll in Kürze erscheinen.

Oracle hat ein Update des eigenen Anwendungsservers für konventionelle Systeme, Engineered Systeme und Cloud Umgebungen angekündigt. Der Oracle WebLogic Server 12c soll demnach "in Kürze" erscheinen.

Der Anbieter positioniert die Lösung als Herzstück der Oracle Cloud Application Foundation und als eines der Kernelemente der Produktfamilie Oracle Fusion Middleware. Mit der überarbeiten Version wolle man innovative Funktionen für Entwicklung, Nutzung und Betrieb von Applikationen auf Basis der Java Enterprise Edition (Java EE) liefern.

Cameron Purdy, Vice President Development bei Oracle, betont "Innovationen, welche die Effizienz der Entwickler erhöhen.“ Darüber hinaus seien Kunden mit Oracle WebLogic Server 12c jetzt noch besser für Cloud Computing aufgestellt.

Konkret verspricht Oracle wesentliche Erweiterungen, mit denen Kunden und Partner ihre Total Cost of Ownership (TCO) reduzieren und ihre bestehende Applikationsinfrastruktur besser ausnutzen. Hierbei verweist der Anbieter auf verkürzte Entwicklungszyklen sowie eine beschleunigte Markteinführung und betont folgende Punkte:

  • Oracle WebLogic Server 12c ist für die komplette Spezifikation der Java EE 6 Plattform zertifiziert. Dies steigere die Produktivität bei der Entwicklung von Standard-basierten, modernen APIs – darunter Servlet 3.0, JAX-RS 1.1, Java Server Faces 2.1, EJB 3.1, Context und Dependency Injection for Java sowie viele andere.
  • Entwickler, die Oracle WebLogic Server einsetzen, könnten die Features der Java Platform Standard Edition (Java SE) 7 noch besser dazu nutzen, Fehler im Code zu vermeiden und Code zu schreiben, der sich einfacher warten lasse.
  • Oracle WebLogic Server bietet Out-of-the-Box Unterstützung für das Dependency Management und einen einheitlichen Entwicklungsprozess über ein aktualisiertes Oracle WebLogic Server Plug-in für Apache Maven.
  • Die neue Fusion Middleware Komponente, Oracle Traffic Director (OTD), kann direkt mit Oracle WebLogic Server 12c integriert werden. Das biete Kunden leistungsstarke und hochverfügbare Traffic-Routing-Möglichkeiten sowie dynamisch konfigurierbares Caching, Load-Balancing und Proxy Support für HTTP-basierte Applikationen.
  • Mittels grafischer Werkzeuge und offener PaaS Web Service APIs sorge der Oracle Virtual Assembly Builder für eine einfachere Konfiguration. Er ermöglicht zudem die einfache Paketierung von Multi-Tier Enterprise-Applikationen für Virtualisierungsumgebungen unter Oracle VM.

Für Oracle WebLogic Server 12c als zuverlässige, verfügbare und sichere Plattform für anspruchsvollste Geschäftsanwendungen sprächen zudem folgende Argumente:

  • Durch die optimierte Integration von Oracle WebLogic Server und Oracle Real Application Clusters (RAC) können Fehler in Datenbank-Knoten automatisch entdeckt und korrigiert werden.
  • Dank neuer Disaster-Recovery-Möglichkeiten können Kunden Daten entweder in einem File Store oder in einer Datenbank speichern. Zudem können Transaction Logs in einer Datenbank gespeichert werden. Die Nutzung von Datenbank-integrierten konsistenten Replikationstechnologien mit Oracle GoldenGate und Oracle Active Data Guard werde für alle dynamischen Anwendungsdaten einschließlich Online Logs, Java Message Service (JMS) Logs sowie Transaction Logs ermöglicht.
  • Die Applikationssicherheit wurde laut Oracle durch die Nutzung von Transport Layer Security (TLS) 1.2, dem Nachfolger von SSL, verbessert.
  • Ein nahtloses Upgrade von Oracle WebLogic Server 11g soll gewährleistet sein.

Für die Performance des WebLogic Servers wirbt Oracle mit folgenden Punkten:

  • Die Integration mit Oracle RAC liefere Kunden eine zwei- bis dreifach höhere Datengeschwindigkeit.
  • Im Vergleich zu traditionellen Web-basierten Architekturen ermögliche Oracle Traffic Director eine drei- bis vierfache Performance-Steigerung für Applikationen, die auf Oracle WebLogic Server und Oracle Fusion Middleware laufen. Der Oracle Traffic Director wird auf Oracle Exalogic Elastic Cloud bereitgestellt. Für maximale Kompression und SSL Performance sollen Advanced Encryption Set sowie Integrated Performance Primitives von Intel sorgen.
  • Oracle WebLogic Server wurde für den Einsatz auf Oracle Exalogic Elastic Cloud optimiert, dem laut Hersteller weltweit ersten und einzigen Engineered System für Cloud Computing. Oracle Exalogic Elastic Cloud sei von Oracle getestet und so angepasst worden, dass es die bestmögliche Grundlage für Java Applikationen, Oracle Applikationen und andere Enterprise-Applikationen mit hervorragender Leistung biete.
  • Oracle WebLogic Server sei darüber hinaus eine Schlüsselkomponente des neuen Oracle Java Cloud Service. Diese Enterprise-Plattform für die Entwicklung, Bereitstellung und Verwaltung geschäftskritischer Java EE Applikationen unterstütze die Entwicklung und die Implementierung auf mehreren Java-basierten, integrierten Entwicklungsumgebungen, darunter Oracle JDeveloper, NetBeans IDE und Eclipse.

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