Hypervisor und Netzwerkverkehr rundum absichern Optimaler Schutz für virtualisierte Infrastrukturen

Autor / Redakteur: Sven Janssen (SonicWALL) / Peter Schmitz

Virtualisierung wird Mainstream. Umso wichtiger ist es, sich jetzt mit Nachdruck dem Thema Sicherheit in virtualisierten Infrastrukturen zu widmen. Virtualisierung stellt neue Anforderungen an eine Sicherheitslösung, die mit etablierten Produkten und heutigen Technologien oftmals nicht zu bewältigen sind.

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Virtuelle Umgebungen erfordern neben klassischen Methoden zur Netzwerksicherheut auch ganz neue Ansätze, zum Beispiel beim Schutz des Hypervisor.
Virtuelle Umgebungen erfordern neben klassischen Methoden zur Netzwerksicherheut auch ganz neue Ansätze, zum Beispiel beim Schutz des Hypervisor.
( Archiv: Vogel Business Media )

So wie sich die IT ständig weiter entwickelt, um das Kerngeschäft eines Unternehmens optimal zu unterstützen, müssen sich die Lösungen für Netzwerksicherheit ständig weiter entwickeln, um die IT optimal zu unterstützen. Dies gilt auch für virtualisierte IT-Infrastrukturen, denn weltweit steigt die Zahl der Unternehmen, die auf Server-Virtualisierung setzen, schneller als erwartet.

Die Gartner Group geht davon aus, dass der Anteil von Workloads, die auf virtualisierten Servern laufen, von 18 Prozent im Jahr 2009 auf 28 Prozent im Jahr 2010 ansteigen wird. Als Workloads sind dabei die Anwendungen plus das zugehörige Betriebssystem definiert. Für das Jahr 2012 prognostizieren die Marktforscher, dass bereits die Hälfte aller Workloads auf virtualisierten Servern läuft.

Gute Gründe sprechen für Virtualisierung

Die Vorteile dieses Modells überzeugen: Verschiedene Anwendungen und ihre zugehörigen Betriebssysteme auf einem einzigen physikalischen Gerät auszuführen, trägt erheblich zur Kosteneinsparung bei. Mit der Abkehr von dem Modell „eine Anwendung – ein Server“ können IT-Verantwortliche ihre vorhandenen Systeme weit besser auslasten. Sie müssen weniger Server anschaffen, betreiben, warten, mit Energie versorgen, kühlen und Platz im Rechenzentrum dafür bereit stellen.

Die Workloads von den darunter liegenden Servern abzukoppeln, sorgt für mehr Flexibilität – ein weiterer beachtlicher Vorteil für CIOs und IT-Verantwortliche: Dank der Virtualisierung können sie höchste IT-Verfügbarkeit gewährleisten und dafür sorgen, dass der Geschäftsbetrieb in jeder Situation stets aufrecht erhalten werden kann. Nutzen IT-Verantwortliche ergänzende Management-Tools, können sie zusätzliche Ressourcen bei Bedarf bereitstellen oder auch die vorhandene Server-Hardware für andere Zwecke nutzen.

Sie profitieren von allen Vorteilen eines dynamischen Rechenzentrums. Sollte die Auslastung des bestehenden Rechenzentrums zu hoch sein und weitere Ressourcen notwendig werden, können Unternehmen dank Cloud Computing dynamisch weitere Ressourcen zuschalten. Die Leistungsfähigkeit des Netzwerkes steigt und auch die Performance, die für die Anwender im Unternehmen bereit steht.

Seite 2: Sicherheitsrisiko Live Migration

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