OSAD 2018

Open Source übernimmt die Automatisierung im Rechenzentrum

| Autor / Redakteur: Dr. Dietmar Müller / Dietmar Müller

Die Automatisierung von IT-Prozessen ist mittlerweile fest in quelloffener Hand.
Die Automatisierung von IT-Prozessen ist mittlerweile fest in quelloffener Hand. (Bild: gemeinfrei, geralt/Pixabay / CC0)

Vergangene Woche fand im Mercedes-Benz Tower an der Donnersbergerbrücke in München der „Open Source Automation Day 2018“ (OSAD) statt. Dabei wurde ganz klar: In der Automatisierung von IT-Prozessen spielt Quelloffenes eine mehr als große Rolle.

Mit über 140 Teilnehmern verzeichnete das Event einen neuen Besucherrekord. Das Fachpublikum konnte zwischen 20 verschiedenen Vorträgen wählen, wobei der Schwerpunkt einmal auf dem Business, das andere mal auf der Technik lag. So oder so – im Mittelpunkt des Interesses stand die Open Source-basierte Rechenzentrumsautomatisierung. Eng damit verbunden waren die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Container-Technologien und damit das zentrale Thema beim OSAD 2018.

„Der Zuspruch zum Open Source Automation Day ist überwältigend. Wir konnten die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppeln“, so Veranstalter Mark Hlawatschek, Vorstand bei der Atix AG. „Natürlich geht es nun darum, die Veranstaltung weiter zu entwickeln und den Teilnehmern 2019 erneut eine innovative Konferenz zu präsentieren.“ Als Sponsoren mit eigenen Ständen waren mit Puppet, Suse und Docker die Big Player im Open Source Enterprise Business vor Ort, die vile mit der Software-Entwicklung in Verbindung bringen. Hier waren sie die Stars der Datacenter-Administratoren. Weitere Partner waren die Uib GmbH, Hersteller des Open Source Client Management Tools „Opsi“, und Confluent, das Unternehmen hinter „Apache Kafka“.

Der Erfolg des OSAD 2018 bestätigt ein weiteres mal die Aussagen des Crisp-Analysten Björn Böttcher, wonach Container-Technologien im Kontext von Hybrid und Multi-Cloud-Szenarien nicht mehr wegzudenken sind. Sie „avancieren zu einer Basis-Technologie im Werkzeugkasten agiler DevOps-Teams“ und „neue Skills erfordern, die frühzeitig mit Hilfe von Partnern erlangt werden sollten“ Denn moderne Tech-Stacks und IT-Architekturen im Rechenzentrum kommen ohne Container-Technologien und Container-Orchestrierung nicht mehr aus.

Das Thema trat auch auf dem DataCenter Day 2018 in Würzburg diese Woche deutlich in Erscheinung. Der Fachkongress brachte Rechenzentrums-Betreiber, -Administratoren und -Verantwortliche mit Energie- und System-Managern sowie mit Technologie-Anbietern und Co-Locator zusammen, um sich über die wichtigsten Themen und Entwicklungen auszutauschen.

DCI geht einen Schritt weiter und fahndet nach den Technologien, die auf Microservices und Container zwangsläufig folgen müssen.

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