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Quelloffene Software ist in Baden-Württemberg Landessache Open Source Beratungszentrum nimmt Arbeit auf

| Redakteur: Jürgen Sprenzinger

Das Open Source Beratungszentrum (OSBZ) der MFG Innovationsagentur für IT und Medien Baden-Württemberg hat seine Tätigkeit aufgenommen. Ein Netzwerk aus zertifizierten Beratern mit langjähriger Erfahrung unterstützt das OSBZ Start-ups und den Mittelstand.

Das Open Source Beratungszentrum (OSBZ) der MFG Innovationsagentur bietet Antworten auf alle Fragen rund um das Thema "Open Source".
Das Open Source Beratungszentrum (OSBZ) der MFG Innovationsagentur bietet Antworten auf alle Fragen rund um das Thema "Open Source".
(Bild: OSB Alliance)

Das Interesse an Open Source-Software wächst, nicht zuletzt, weil sich quelloffene Software in der aktuellen Datenschutz-Krise als sichere Alternative zu proprietären Formaten durchsetzt. Mit der steigenden Beliebtheit geht aber auch ein zunehmender Beratungsbedarf einher, der etwa folgende Fragen aufwirft:

  • Kann ein Open Source-Start-up überhaupt Gewinne erwirtschaften?
  • Wie muss die Lizenzierung aussehen?
  • Wie können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) die Vorteile von Open Source nutzen?

Das Open Source Beratungszentrum (OSBZ) der MFG Innovationsagentur (siehe: Kasten) bietet Antworten auf diese und weitere Fragen – und vermittelt zudem bei Bedarf Coaches aus der Branche für eine Intensivberatung. Damit richtet sich das Angebot an Gründer sowie an kleine und mittlere Unternehmen, die vor der Herausforderung stehen, eine Open Source-Infrastruktur zu implementieren.

Unterstützung durch die Hochschule Baden-Württemberg und die OSB Alliance

Das OSBZ wird vom Branchen-Netzwerk Open Source Business Alliance unterstützt, ein Verband mit mehr als 190 Mitgliedern. Zum Beispiel werden alle Berater von der OSB Alliance zertifiziert, um die Qualität der Intensivberatung zu sichern.

Peter Ganten, Vorstandsvorsitzender der OSB Alliance, äußert seine positiven Erwartungen: „Open Source-Software ist ein nachhaltiger Trend, der sowohl von Anwendern als auch von IT-Anbietern immer häufiger aufgegriffen wird. Dennoch gibt es Unsicherheiten. Dieses Beratungsangebot wird deswegen sowohl die Wirtschaft in Baden-Württemberg also auch Open Source selbst stärken.“

Während die OSB Alliance durch ihr weitverzweigtes Unternehmensnetzwerk zum Erfolg des OSBZ beiträgt, unterstützt die Duale Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart das OSBZ mit wissenschaftlicher Expertise. Professor Thomas Kessel ist Studiengangsleiter Wirtschaftsinformatik und wissenschaftlicher Leiter des Kompetenzzentrums Open Source (KOS) an der Stuttgarter Hochschule. Er erarbeitet gemeinsam mit den Partnern des OSBZ Themen, betreut konkrete Projekte und ermöglicht so den Theorie-Praxis-Transfer in beide Richtungen.

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