Hortonworks, IBM und Red Hat

Open-Hybrid-Architecture-Initiative gestartet

| Autor / Redakteur: Martin Hensel / Nico Litzel

Hortonworks, IBM und Red Hat haben die Open-Hybrid-Architecture-Initiative gegründet.
Hortonworks, IBM und Red Hat haben die Open-Hybrid-Architecture-Initiative gegründet. (Bild: Hortonworks)

Gemeinsam wollen Hortonworks, IBM und Red Hat die Containerisierung von Big-Data-Workloads für hybride Architekturen vorantreiben. Dazu wurden die Hortonworks Data Platform, DataFlow, DataPlane und die IBM Cloud Private for Data für Red Hat OpenShift optimiert.

Grundsätzliches Ziel der Kooperation ist die Entwicklung eines Unternehmensbereitstellungsmodells, das Big-Data-Workloads auf hybride Weise über lokale, Multi-Cloud- und Edge-Architekturen hinweg verarbeitet. Die Optimierung der Hortonworks- und IBM-Lösungen für die Enterprise-Container- und Kubernetes-Plattform Red Hat OpenShift ist demnach der erste Schritt in diese Richtung. Anwender können dadurch Big-Data-Workloads in Containern entwickeln und bereitstellen. Auf diese Weise lassen sich Daten-Applikationen über hybride Cloud-Implementierungen hinweg einfacher verwalten. Die drei Partnerunternehmen wollen somit dem Trend hin zu hybriden Umgebungen und containerbasierten Microservices Rechnung tragen.

Weitere Pläne

Die Kooperation hat bereits die nächsten Schritte ins Auge gefasst: Hortonworks wird seine Data Platform, DataFlow und DataPlane für Red Hat OpenShift zertifizieren lassen und erhält dafür im Anschluss das „Primed“-Siegel. Zudem wird die Data Platform für eine Cloud-native Architektur innerhalb von On-premises-Bereitstellungen optimiert. Dazu werden Berechnung und Speicherung getrennt verwaltet sowie alle Data-Platform- und DataFlow-Workloads containerisiert. Dies soll Kunden die Einführung einer hybriden Architektur für Big-Data-Applikationen und -Analysen mit gemeinsamen Sicherheits-Features, Data Governance und Funktionen erleichtern.

Die IBM kündigte bereits Anfang des Jahres an, ihre Cloud Private Platform and Middleware auf OpenShift zu erweitern. Der Zertifizierungsprozess läuft bereits, das „Primed“-Siegel wird noch im September erwartet. Anwender erhalten dadurch schnellen Zugriff auf solide Analyse-, Data-Science-, Machine-Learning-, Datenmanagement- und Governance-Funktionen über hybride Cloud-Umgebungen hinweg.

„Der Weg zur KI erfordert eine solide Datenvorbereitung, -Analyse, Data-Science und -Governance. Diese Elemente müssen alle einfach skaliert und rationalisiert werden können, was durch containerisierte, Kubernetes-orchestrierte Umgebungen ermöglicht wird“, erklärt Rob Thomas, General Manager von IBM Analytics. „Die aus dieser Zusammenarbeit resultierenden Innovationen ermöglichen das nahtlose und vertrauenswürdige hybride Bereitstellungsmodell, das heute von Unternehmen benötigt wird, die sich mit einem signifikanten Wandel ihres Geschäftsmodells konfrontiert sehen“, ergänzt Hortonworks-CEO Rob Bearden.

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