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GAD, CAM in der Cloud Nvidia Grid 2.0 für bessere Grafiken auf virtuellen-Desktops

| Redakteur: Sebastian Gerstl

Nvidia präsentiert auf der VMware-Hausmesse „VMworld US 2015“ die aktuelle Version seiner Virtualisierungstechnik für Unternehmen, „Grid 2.0“. GPU-basierte Systeme erlauben nach Angabe des Unternehmens, selbst grafikintensivste Applikationen auf jedem verbundenen Gerät virtuell zu nutzen.

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Ab dem 15. September bietet Nvidia die Cloud-Grafiktechnologie Grid 2.0 an. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie VMware, Citrix, HP und Dell.
Ab dem 15. September bietet Nvidia die Cloud-Grafiktechnologie Grid 2.0 an. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit Unternehmen wie VMware, Citrix, HP und Dell.
(Bild: Nvidia / BY 2.0)

Mit Grid 2.0 verspricht Nvidia „beispiellose Leistung, Effizienz und Flexibilitätsverbesserungen“ bei virtualisierter Grafik in Enterprise-Arbeitsabläufen. Mitarbeiter sollen hiermit von überall arbeiten können und so ihre Produktivität erhöhen, ohne Verzögerungen beim Download von Dateien in Kauf nehmen zu müssen. IT-Abteilungen bekommen zudem die Möglichkeit, Mitarbeiter mit Instant-Access-Zugängen für leistungsfähige Applikationen auszustatten und die Verteilung von Ressourcen zu verbessern.

Um dies zu nutzen, benötigen die Unternehmen Server mit entsprechenden „Grid“-Boards von Nvidia. Anwender nutzen Virtualisierungssoftware wie „vSphere 6“ und „Horizon 6“ von VMware oder „XenApp“, „XenDesktop“ und „XenServer“ von Citrix, um die Grafikleistung der CPUs über Grid 2.0 zu verteilen.

Die GPU ist in das Rechenzentrum integriert. Zu den möglichen Applikationen, die Anwender über die grafische Virtual-Desktop-Lösung nutzen können, zählen unter anderem Autodesk AutoCAD, Solidworks von Dassault Systémes, Esri ArcGIS Pro oder Siemens NIX.

Im Vergleich zur Vorgängerversion ...

Gegenüber dem Vorgänger hat Nvidia bei Grid 2.0 die vorhandene Applikations-Leistung verdoppelt und die Zahl möglicher Nutzer pro Server von 64 auf 128 erhöht. Zudem unterstützt der Service nun auch neben Windows das Betriebssystem Linux sowie Blade-Server. Große Server-Anbieter inklusive Cisco, Dell, HP und Lenovo haben die Grid-Technik qualifiziert. Insgesamt läuft Grid auf 125 verschiedenen Server-Modellen.

Laut Angaben von Nvidia beenden derzeit 12 Fortune-500-Unternehmen die Betaphase von Grid 2.0. Ab dem 15. September 2015 soll Grid 2.0 weltweit erhältlich sein. Interessenten haben die Möglichkeit, Nvidia Grid über den Nvidia Grid Test Drive kostenlos online auszuprobieren.

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