Scale-up mit HP Superdome X und Nonstop X statt Scale-out

Nix mit Unix - die jüngsten Mission-Critical-Systeme von HP laufen auf x86

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Rund 40 I/O-Karten erlauben eine hohe systeminterne Datenübertragungsrate von 100 Gigabit pro Sekunde, die durch ein spezielles Überkreuz-Netzwerk ermöglicht wird. Dieses Crossbar-Fabric erlaubt laut IDC-Analyst Rutten eine höhere Zuverlässigkeit durch Failover-Eigenschaften. Außerdem schirmt es die nPartitionen voneinander ab, sodass sie einander nicht beeinträchtigen können, zugleich aber skalierbarer sind.

Das spricht der IDC-Analyst

IDC-Analyst Peter Rutten ist der Ansicht, dass folgende Nutzergruppen aus einem System wie Superdome X Vorteile ziehen können:

  • Kunden mit großen IT-Umgebungen, die Datenbank-orientiert sind;
  • Kunden mit betriebswichtigen OLTP-Umgebungen;
  • Kunden mit Technologiestapeln von Oracle oder SAP;
  • Kunden, die Unix-basierte Systeme für betriebswichtige Arbeitslasten nutzen;
  • Kunden, die von Scale-out auf Scale-up umstellen wollen (s.o.);
  • Kunden, die „SAP HANA“ entweder bereits nutzen oder dies vorhaben (die „HANA-Maschine Converged System 900“ ist seit Juni verfügbar);
  • Kunden, die ihre Highend-x86-Systeme durch größere, flexiblere Linux-basierte Systeme ersetzen wollen.
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Ein Beispielkunde, den HP in Barcelona vorstellte, ist Cerner Healthcare. Das US-amerikanische Gesundheitsunternehmen überwacht mit Superdome X die Lebensdaten von Patienten, die sich unter anderem in kritischem Zustand auf der Intensivstation befinden.

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