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Red Hat Summit Boston 2015

Nichts geht mehr ohne Container

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OpenShift 3.0 wird zur Schlüsseltechnologie

Bemerkenswert ist dabei der komplette Umbau von OpenShift in Version 3. Dazu haben die Red-Hat-Entwickler wesentliche Teile ihres PaaS-Angebots in der Programmiersprache Go komplett neu programmiert, so dass nun nicht nur Docker eine tragende Rolle in OpenShift, sondern auch OpenShift eine Schlüsselfunktion in Red Hat Atomic Enterprise Platform zukommt. So nutzt OpenShift 3 für das Ausrollen von Anwendungen im Gegensatz zur Vorgängerversion nicht mehr so so genannte Cartridges.

Docker, OpenShift 3 und Google Kubernetes sind Schlüsseltechnologien in Red Hats Container-Plattform.
Docker, OpenShift 3 und Google Kubernetes sind Schlüsseltechnologien in Red Hats Container-Plattform.
(Red Hat)

Stattdessen wurde OpenShift 3 um den Einsatz von Docker-Containern herum gebaut. Die tragende Bedeutung von OpenShift für Red Hat Atomic Enterprise Platform zeigt sich darin, dass sich der Prozess des Erstellen von Docker-Images mit der Source-to-Image-Funktion von OpenShift nun automatisieren lässt.

OpenShift 3 PaaS jetzt mit Docker statt Cardridges
OpenShift 3 PaaS jetzt mit Docker statt Cardridges
(Red Hat)

Sicherheit und Container-Zertifizierung

Darüber hinaus beinhaltet Red Hat Atomic Enterprise Platform konsequenterweise gleich das passende, mit einer Registrierung bei Red Hat verbundenen Zertifizierungsprogramm, mit dem Red Hat die von vielen Unternehmen im Zusammenhang mit dem Bezug und/oder dem Deployment von Containern geäußerte Sicherheitsbedenken im Vorfeld ausräumen will.

Laut Red Hat hat das Thema Sicherheit und die Zertifizierung der Container-Inhalte für Unternehmen, die mit Linux-Containern arbeiten, höchste Bedeutung, angesichts der Tatsache, dass heute mehr als 30 Prozent der verifizierten öffentlich download-baren Container-Images bekannte Schwachstellen wie „Heartbleed“ und „Shellshock“ enthalten.

Das Red Hat Container-Zertifizierungsprogramm zur Validierung von Container-Inhalten und ihrer Herkunft gibt Unternehmen die Gewissheit, dass ihre zertifizierten Container nahtlos und sicher auf allen Plattformen von Red Hat laufen - einschließlich Red Hat Enterprise Linux Atomic Host, Red Hat Atomic Enterprise Platform und OpenShift Enterprise 3. Weitere Ankündigungen zum Thema Sicherheit und Container-Zertifizierung verspricht Red Hat für die nahe Zukunft, etwa in Form der Integration in OpenSCAP (SCAP = Security Content Automation Protocol).

Red Hat ist zudem auch Gründungsmitglied des auf der zeitgleich in San Francisco stattfindenden DockerCon vorgestellten Open Containers Projects. Diese hat sich der Spezifikation und Pflege eines standardisierten Formats für Linux-Container verschreiben.

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Über den Autor

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

Dipl. -Ing. Thomas Drilling

IT-Consultant, Trainer, Freier Journalist