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Unbestätigte, aber konkrete Angaben Neues zum Dell-Verkauf aus der Gerüchteküche

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Neben konkreten Investoren kursieren nun konkrete Kaufpreise in Hinblick auf die Dell-Übernahme. Unbestätigt bleiben bis auf Weiteres alle „Marktgerüchte“ in dieser Richtung

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Angeblich führt das Dell-Management Gespräche mit Finanzinvestoren.
Angeblich führt das Dell-Management Gespräche mit Finanzinvestoren.
(Bild: Dell)

Nachdem die Nachrichtenagentur Reuters und das Wall Street Journal von laufenden Übernahmegesprächen berichteten, stieg der Dell-Aktienkurs zweistellig. Allerdings war der Anstieg nicht so stark wie der Kursverlust, den die Aktie im Laufe des vergangenen Jahres einstecken musste.

Die Nachrichtenagentur Reuters hatte sich auf nicht näher spezifizierte „Kreise“ berufen, nach denen der 1984 gegründete IT-Konzern an Finanzinvestoren verkauft werden soll. Offiziell bestätigt wird das nicht, was allerdings üblich bei laufenden Verhandlungen ist. Als Investoren wurden die Investment-Firmen TPG und Silver Lake genannt, die seit geraumer Zeit zusammen mit der US-Großbank JP Morgan und dem PC-Milliardär Michael Dell am Verhandlungstisch sitzen sollen.

WSJ wird konkreter

Bezugnehmend auf eine mit der Angelegenheit vertrauten Quelle, hat allen voran das Wall Street Journal nachgelegt: Ein Kaufpreis in Höhe von 22 bis 25 Milliarden Dollar sei im Gespräch, wobei aber zusätzlich Verbindlichkeiten in Höhe von rund 15 Milliarden Dollar zu übernehmen wären, so diverse Medienberichte.

Als an Dell interessierte Käufer, sind in verschiedenen Medien die Investment-Firmen TPG und Silver Lake sowie die Großbank JP Morgan, Dell-Gründer Michael Dell selbst sowie ein staatlicher Investitionsfonds genannt worden. Offizielle Bestätigungen für die Neuigkeiten aus der Markt-Gerüchteküche gibt es allerdings nicht.

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