Dell hat seine SAS-Storagepalette überarbeitet

Neue Performance-Höhenflüge mit SAS-600

13.01.2010 | Redakteur: Rainer Graefen

Das Dell Powervault MD1220 bietet redundante Pfade und unterstützt SSDs mit SAS-Interface.
Das Dell Powervault MD1220 bietet redundante Pfade und unterstützt SSDs mit SAS-Interface.

Serverhersteller Dell hat seine SAS-Produktpalette auf den neuesten Stand gebracht. Die drei Controller Perc H200, H700 und H800 sowie die beiden Speicher-Enclosures Powervault MD1200 und MD1220 bringen den Anwendern neben höherem Datendurchsatz auch mehr Datenschutz.

Dell hat sein SAS-Speicher-Portfolio überarbeitet. Die aktuelle SAS-Controllergeneration transportiert Daten nun mit sechs Gigabit pro Sekunde über die Leitung und erreicht damit nach Aussagen von Howard Shoobe, Product Marketing Manager bei Dell Storage, neue Höchstwerte.

Gegenüber dem Vorgängermodell verdoppelt sich die Datentransferrate und die Anzahl der Datenzugriffe pro Sekunde steigt um 35 Prozent. Wem das nicht ausreicht, der kann die dazugehörigen Speichersysteme MD1200 und MD1220 noch mit Solid State Drives (SSD) mit SAS-Interface ausstatten und so eine weitere Beschleunigung der Datenzugriffe (IOPS) erreichen.

Shoobe verspricht dann eine Verdreifachung der IOPS-Zahlen verglichen mit den derzeit schnellsten SAS-Festplatten.

Die Alternative zu iSCSI

Während der Einstiegs-Controller Perc H200 bis zu 16 interne Festplatten sowie interne Streamer und RAID-10 unterstützt, bietet der H700 zusätzlich Support für einen optionalen batteriegestützten Cache von 512 Megabyte und selbstverschlüsselnde Festplatten.

Das Spitzenmodell, der SAS-Controller H800, ist mit zwei externen SAS-Anschlüssen ausgestattet, die den Anschluß der beiden MD-Speichersysteme ermöglichen. Der Controller beherrscht ebenfalls wie der H700 den Umgang mit selbstverschlüsselnden Disks und die RAID-Level 0, 1, 5, 6, 10, 50 und 60.

Kleinerer Formfaktor, höhere Leistungsdichte

In der Maximalkonfiguration lassen sich an den H800 in einer JBoD-Konfiguration 192 Festplatten anschließen. In hochverfügbaren Installationen mit redundanten Pfaden und Lastverteilung zwischen den beiden Pfaden reduziert sich diese Anzahl auf vier Gehäuseeinschübe.

Bei Benutzung des MD1200 stehen dann 48, bei Einsatz des MD1220 bis zu 96 Festplatten zur Verfügung. Während jedes MD1200 mit zwölf 2,5- und 3,5-Zoll Festplatten im Mix bestückt werden darf, kann das MD1220 bis zu vierundzwanzig 2,5-Zoll Festplatten aufnehmen.

Alle SAS-Systeme sind für den Einsatz mit Poweredge-Servern gestestet und voll integriert in die Monitoring-Infrastruktur der Dell-Server. Die 6-GBit SAS-Generation wird laut Hersteller im Laufe des ersten Quartals 2010 im Handel verfügbar sein.

In der Minimalkonfiguration kostet das MD1200 mit zwei 1 Terabyte Nearline SAS-Festplatten 3.553 Euro, das MD1220 ausgestattet mit zwei 300 Gigabyte 10K SAS-Disks ist für 3.877 Euro erhältlich.

 

Dells SAS-600 Produktline

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