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Silvermont Neue Mikroarchitektur von Intel greift ARM an

| Redakteur: Holger Heller

Schneller und sparsamer soll Intels neues Mikroarchitektur-Design im 22-nm-System-on-Chip-Fertigungsprozess sein. Silvermont soll in Tablets, Smartphones, Mikroserver, Netzwerk-Infrastrukturen, Storage-Lösungen, Einstiegs-Notebooks und im Bereich In-Vehicle-Infotainment Einzug halten.

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Silvermont-Architektur von Intel: 22-nm-SoC-Fertigungsprozess mit Tri-Gate-Transistoren für mehr Energie-Effizienz und Rechenleistung
Silvermont-Architektur von Intel: 22-nm-SoC-Fertigungsprozess mit Tri-Gate-Transistoren für mehr Energie-Effizienz und Rechenleistung
(Bild: Intel)

Die neue Mikroarchitektur „Silvermont“ von Intel basiert auf dem eigenen SoC-Fertigungsprozess mit 22-nm-Tri-Gate-Transistoren, der für einen erheblichen Leistungsanstieg und eine verbesserte Energieeffizienz sorgen sollen. Silvermont richtet sich an stromsparende Technologien in verschiedenen Märkten: vom Smartphone bis hin zum Rechenzentrum.

Silvermont bildet die Grundlage für weitere Produkte, die im Laufe des Jahres vorgestellt werden: beispielsweise die SoC-Lösungen „Bay Trail“, „Avoton“ und „Merrifield“.

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Mit der Silvermont-Architektur will Intel einen Teil des von ARM besetzten Marktes einnehmen. Das laut Intel führende „Performance-per-Watt“-Verhältnis und das Design des SoC ermöglichen eine größere dynamische Bandbreite und eine nahtlose Anpassung bei Leistung und Stromverbrauch. EEMBC Benchmarks zeigten, dass Silvermont im Vergleich mit dem derzeitigen Intel-Atom-Prozessorkern rund dreimal so leistungsstark ist bzw. rund fünfmal weniger Strom bei gleichbleibender Rechenleistung benötigt.

Da es nach einer ersten Testphase bereits positives Feedback der Kunden gab, plant Intel den Entwicklungszyklus für kommende Generationen der SoC-Mikroarchitektur auf ein Jahr zu verkürzen.

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