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Cloud Client Computing a la Dell und Citrix Neue Lösungen für Citrix-Desktop-Virtualisierungen von Dell

| Redakteur: Wilfried Platten

Dell baut sein Portfolio im "Xen Desktop"-Umfeld weiter aus. Auf der Citrix Synergy hat das Unternehmen neue Infrastrukturprodukte sowie Endgeräte präsentiert.

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Erster Zero Client mit Quad-Core: der Dell Wyse Xenith Pro 2.
Erster Zero Client mit Quad-Core: der Dell Wyse Xenith Pro 2.
(Bild: Dell Wyse)

Auf der "Citrix Synergy"-Konferenz vergangene Woche im kalifornischen Anaheim hat Dell neue Lösungen für das Cloud Client Computing in Citrix-Umgebungen vorgestellt. Dazu gehören eine konvergente Infrastruktur auf Basis von Dells "Active System 800" sowie zwei Dell-DVS-Enterprise-Referenzarchitekturen. Mit "Dell Wyse D90Q7" und "Z90Q7" wurden außerdem die ersten Quad-Core-Thin-Clients der Branche sowie mit "Dell Wyse Xenith Pro 2" der erste Dual-Core-Zero-Client vorgestellt.

Komplettangebot

Mit Dell DVS Enterprise Active System 800 für Citrix XenDesktop präsentierte das Unternehmen ein skalierbares und getestetes Bundle aus Servern, Storage, Netzwerk und Endgeräten. Das Angebot unterstützt Unified Communications in Xen-Desktop-Umgebungen und bietet eine vollständig konvergente Infrastruktur für die Bereitstellung von Private Clouds und Geschäftsanwendungen.

Das gesamte System lässt sich mit einer einzigen Management-Konsole, dem Active System Manager, verwalten. Zum Komplettangebot gehören auch Implementierungs- und Support-Services.

Referenzarchitekturen

Unter dem Namen Dell DVS Enterprise für Xen Desktop wurden außerdem zwei einsatzfertige Referenzarchitekturen vorgestellt, die ebenfallsdas VDI-Angebot von Citrix und Unified Communications unterstützen. Die erste Architektur nutzt "Nvidia-Grid"-Technik, mit der sich die GPU (Graphics Processing Unit) virtualisieren lässt (siehe: "Grid vGPU for Xen Desktop macht VDI superschnell")

Grid bietet 3D-Grafik und ermöglicht Visualisierungs-Anwendungen in virtuellen Umgebungen. Damit lässt sich von jedem Ort und mit nahezu jedem Gerät auf multimediale und grafikintensive Anwendungen zugreifen. Gleichzeitig kann die IT-Abteilung sensible Nutzerdaten zentral vorhalten und verwalten.

Die zweite Referenzarchitektur nutzt lokales Storage, um einen kostengünstigen Einstieg in virtuelle Desktop-Infrastrukturen zu ermöglichen. Da bei dieser Lösung auf ein eigenes SAN verzichtet wird, kann damit ein größeres Spektrum an Unternehmen von den Vorteilen virtueller Desktop-Umgebungen profitieren.

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