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Server Monitoring im Zeichen von Virtualisierung und Cloud – Teil 1 Neue Anforderungen an die Server-Überwachung

| Autor / Redakteur: Johann Baumeister / Ulrike Ostler

Virtualisierung und Cloud Computing ändert die Anforderungen an die Server-Überwachung. Dies bleibt nicht ohne Auswirkungen auf die Verwaltungsprozesse und Überwachungswerkzeuge.

Das Monitoring in virtuellen Umgebungen braucht andere Werkzeuge.
Das Monitoring in virtuellen Umgebungen braucht andere Werkzeuge.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Überwachung von Servern sollen deren Ausfälle vermeiden. Virtualisierung und Cloud Computing ändern nun die Rahmendaten für die IT-Überwachung. Durch die Konsolidierung von mehreren Servern auf einen Hypervisor potenziert sich bei einem Ausfall des Hosts auch der Schaden, denn mit dem Ausfall des Hosts werden zwangsläufig alle Gäste gestoppt. Die Überwachung des Hosts kann daher kaum hoch genug eingeschätzt werden.

Zur Überwachung der Server bietet der Markt eine Vielzahl an Monitoring Tools. Diese reichen vom einfachen Ping bis hin zu komplexen Überwachungssuiten für Geschäftprozesse. Beim End-To-End-Monitoring erfolgt die Leistungsmessung aus der Sicht des Benutzers.

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Dazu sind aber komplexere Monitoring-Hilfen notwendig. All die Werkzeuge und Techniken zur Überwachung von physischen Servern lassen sich prinzipiell auch für virtuelle Systeme einsetzen. Allerdings ist dabei zu beachten, dass das was gemessen und überwacht wird, nicht zwangsläufig den bisherigen Erfahrungen entspricht.

Physische CPUs werden zu virtuellen CPUs

Die virtuellen Maschinen erhalten von ihrem Host entweder einen logischen Core oder einen Anteil eines Cores im Zeitscheibenverfahren zugewiesen. Die Auslastung und Messwerte eines virtuellen Servers sind somit immer in Korrelation mit dem Host und anderen virtuellen Gästen zu sehen.

Eine 1:1-Übertragung der Messewerte aus der physischen Welt in virtuelle Umgebungen ist daher kaum sinnvoll. Wenn die CPU eines physischen Servers zu 100 Prozent ausgelastet ist, so deutet dass auf einen Überlastung desselbigen hin.

Ist allerdings die logische (virtuelle) CPU zu 100 Prozent ausgelastet, so kann das als Indiz gewertet werden, dass der Hypervisor einen perfekten Job macht und dem Gast die CPU immer dann entzieht, wenn dieser ohnehin nichts zu tun hat und im Zustand „idle“ verharrt.

weiter mit: Auslastung ist ungleich belastet

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