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Netzwerke in Microsoft Azure

| Autor: Thomas Joos

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Um die einzelnen Serverdienste und VMs in Microsoft miteinander zu vernetzen, und gegebenenfalls auch mit dem eigenen Unternehmensnetzwerk zu verbinden, stehen die virtuellen Netzwerke zur Verfügung.

Microsoft Azure richtet zwischen den verschiedenen Subnetzen, die Sie einrichten, also automatisch ein Routing ein, ohne dass Sie Einstellungen anpassen müssen. Subnetze lassen sich jederzeit zu den virtuellen Netzwerken hinzufügen. Subnetze sind zum Beispiel sinnvoll, um virtuelle Server voneinander zu trennen und logische Unterteilungen im Netzwerk zu schaffen. Außerdem lässt sich für jedes virtuelle Netzwerk festlegen, ob es auch mit andern Netzwerken kommunizieren soll, oder an Firmennetzwerke angebunden wird.

Sie können die Einstellungen virtueller Netzwerke jederzeit anpassen. Sie können zum Beispiel weitere Subnetze erstellen, Gateways, lokale Netzwerke anbinden und vieles mehr. Auch die DNS-Server lassen sich jederzeit anpassen und erweitern. In den Einstellungen von VMs sind die zugeordneten virtuellen Netzwerke zu sehen.

Im Rahmen der Erstellung von VMs in Microsoft Azure, können Sie direkt eine Zuweisung in spezielle Netzwerke und Subnetze auszuwählen. Hier haben Sie die Möglichkeit selbst einen Server zu installieren oder ein vorgefertigtes Images zu verwenden, zum Beispiel eines der Images von Windows Server 2016. Im Assistenten lassen sich die Server direkt zu virtuellen zuordnen.

Sollen mehrere virtuelle Server miteinander kommunizieren können, sollten Sie daher immer zuerst das entsprechende virtuelle Netzwerk und dessen Subnetze im Bereich Netzwerke des Azure-Portals anlegen. Danach kann beim Anlegen von neuen virtuellen Computer das Netzwerk und gewünschte Subnetz ausgewählt werden.