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Online-Tool von Microfin hilft bei der Vorauswahl Nearshore-Navigator: Wohin outsourcen?

| Autor: Ludger Schmitz

Wer outsourcen möchte, hat eine Unmenge Punkte zu beachten und Entscheidungen zu treffen. Ein kleines Tool gibt Hinweise für eine erste Orientierung.

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(Bild: Pixabay)

Die Unternehmensberatung Microfin aus Bad Homburg bietet auf ihrer Website einen interaktiven Navigator für Outsourcing-Pläne an. Mit seiner Hilfe lässt sich vorentscheiden, welche Nearshore-Länder im mittel- und osteuropäischen Raum nach den wichtigsten eigenen Kriterien am ehesten in Frage kämen.

Dazu gibt am auf einer Website von Microfin – eine Registrierung ist nicht erforderlich – zunächst an, ob das Zielland zur EU gehören soll. Das ist schließlich in Sachen Datenschutz ein K.o-Kriterium. Danach gilt es, über 7 Aspekte nach eigener Gewichtung 100 Prozentpunkte zu verteilen. Ein Klick, und das Tool markiert die in Frage kommenden Länder.

Gewichtung von Kriterien gibt Hinweise

Die sieben zu gewichtenden Punkte betreffen: die kulturelle Ähnlichkeit zu Deutschland, die wirtschaftliche und die politische Stabilität, Die Höhe der Lohn- und Lohnnebenkosten, die Verfügbarkeit von IT-Spezialisten, sowie die Verbreitung von Deutsch- und Englischkenntnissen. Die Gewichtung lässt sich beliebig oft verschieben.

Das Tool berechnet die Faktoren auf der Basis von öffentlich zugängigen, aktuellen Marktstudien und Indices. So fließen Daten der Weltbank, von Eurostat, dem Auswärtigen Amt, von Salaryexplorer, Goetheinstitut, Akademischer Austauschdienst etc. ein. Zu den wirtschaftlichen Faktoren gehören nicht nur Eckdaten der wirtschaftlichen Entwicklung dieser Ländern, sondern auch Einfachheit der Geschäftsgründung, Investoren- und Rechtsschutz, Handelsbeschränkungen etc. Bei den politischen Rahmenbedingungen spielen politische Stabilität, Gewaltfreiheit, Terrorismus und Korruption eine Rolle.

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Über den Autor

 Ludger Schmitz

Ludger Schmitz

Freiberuflicher Journalist