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Aspekte zur erfolgreichen Umsetzung Modern Middleware macht Unternehmen agiler und flexibler

Autor / Redakteur: Michael Pietsch* / Ulrike Ostler

Unternehmen können einen erheblichen Teil ihrer IT-Ausgaben einsparen. Sie können die Flexibilität der Cloud umfänglich nutzen und ihre Integrationsplattform ist bei einem 'Modern-Middleware'-Konzept weder an die eigenen noch an die Anwendungen der Cloud-Anbieters gebunden. So lassen sich alle Applikationen unternehmensweit schneller einbinden.

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Michael Pietsch von Dell Boomi erläutert den Begriff 'Modern Middleware" und nennt vier Faktoren, die es zu beachten gilt, wenn eine entsprechende Plattform effektiv genutzt werden soll.
Michael Pietsch von Dell Boomi erläutert den Begriff 'Modern Middleware" und nennt vier Faktoren, die es zu beachten gilt, wenn eine entsprechende Plattform effektiv genutzt werden soll.
(Bild: Gerd Altmann auf Pixabay)

Modern Middleware unterstützt Unternehmen dabei, wichtige End-to-End-Einblicke zu gewinnen und so Integration, Daten und Prozesse effizient und schnell abzugleichen. Die Software ermöglicht den Datenaustausch zwischen Applikationen und der Datenfluss wird kontinuierlich optimiert und kontrolliert.

So entstehen nahtlose und moderne Prozesse im Unternehmen. Modern Middleware ist die Lösung für eine optimale Migration in die Cloud unter Beibehaltung von immer noch notwendigen Legacy-Anwendungen. Um in den Genuss der genannten Vorteile zukommen und eine Modern-Middleware-Plattform richtig zu nutzen, gilt es vier wichtige Punkte zu beachten.

Erstens sollte man sich auf die spezifischen Unternehmensdaten konzentrieren und ein Datenmodell entwickeln, das den eignen Geschäftsanforderungen entspricht. Dieses Modell sollte dann konsistent unternehmensweit umgesetzt werden.

Zweitens empfiehlt es sich ein so genanntes Hub-and-Spoke-Modell für die Integration zu nutzen. Das heißt, dass sich jede Anwendung mit der zentralen Middleware-Plattform unter Verwendung eines Standard-Datenmodells verbindet. Dieser Ansatz erleichtert die Migration, da nur noch ein einzelner Endpunkt integriert statt unzähliger Punkt-zu-Punkt-Integrationen integriert werden muss.

Integration Platform as a Service

Mit „IPaaS“ (Integration Platform as a Service) verbindet man Applikationen nicht mehr Punkt zu Punkt, sondern auch IoT Devices und puffert den Datenfluss. Damit, und durch die Anpassung der Konnektoren in ihrer Geschwindigkeit, wird der Datenfluss in Echtzeit kontrolliert. Dazu gibt es Kontrollinstanzen, die die Abläufe bis hin zu Qualitätskontrollen koordinieren und in die auch Mitarbeiter einbezogen werden können.

IPaaS-Angebote reduzieren also die Komplexität der Prozesse sowie die Fehleranfälligkeit und ermöglicht die Integration von heterogenen Systemlandschaften. Damit gewinnt ein Digitalisierungsprojekt entscheidend an Geschwindigkeit und überzeugt durch Flexibilität und Skalierbarkeit. Die Verbindung einzelner, bisher isolierter Systeme ergibt neue Möglichkeiten, die über die reine Integration hinausgehen.

Greifbar werden solche Prozesse beispielsweise bei der Einstellung neuer Mitarbeiter. Automatisch baut man hier mit IPaaS eine Kette von Applikationen für einen reibungslosen Onboarding-Ablauf – von der Schlüsselübergabe bis hin zu neuen Benutzerzugängen. Die durchgängige Digitalisierung von Unternehmensprozessen wird damit Realität.

Cloud-native muss sein

Drittens bedeutet der Umstieg auf eine moderne native Cloud-Integrationsplattform (IPaaS) vor allem auch die Möglichkeit, Prozesse zu optimieren und zu automatisieren. Eine erfolgreiche Middleware-Migration erlaubt eine Neugestaltung von Geschäftsprozessen und bietet die Chance, diese zu überdenken und den Marktgegebenheiten immer neu anzupassen.

Modern Middleware erlaubt den Zusammenfluss von Information, Integration und Interaktion, basierend auf Integration, Datenverfügbarkeit und der Einbindung von Nutzern.
Modern Middleware erlaubt den Zusammenfluss von Information, Integration und Interaktion, basierend auf Integration, Datenverfügbarkeit und der Einbindung von Nutzern.
(Bild: Dell Boomi)

Viertens, für wichtige zusätzliche Effizienzsteigerungen braucht man eine Integrationsplattform, die auch den elektronischen Datenaustausch (EDI) und Workflow-Automatisierung unterstützt. Der Einsatz von IPaaS als einzige und einheitliche Plattform macht solche Vorgänge schnell und problemlos möglich. Der Plattformansatz spart Kosten und ermöglicht eine 360-Grad-Sicht auf alle Geschäftsprozesse - vom Anfang bis Ende.

Das Konzept der Modern Middleware hat vor allem auch strategische Bedeutung für den Erfolg eines Unternehmens. Mit der Einführung dieser modernen Integrationsplattform werden Geschäftsprozesse beschleunigt und Unternehmen werden agiler und flexibler in der Umsetzung und Anpassung an die sich immer verändernden Gegebenheiten der modernen Geschäftswelt. Die Gesamtsicht auf Geschäftsprozesse und die nahtlose Anwendungsintegration sowie die Kontrolle über die Qualität der Daten, das B2B/EDI-Netzwerk-Management, das API-Management und die Workflow-Automatisierung werden für moderne und wettbewerbsfähige Unternehmern unabdingbar.

Mit Modern Middleware können Unternehmen ihre Kunden, Mitarbeiter, Partner und Anwender sofort miteinander verbinden und ihre Daten synchron in die verschiedensten Systeme und Applikationen einpflegen.

Der Autor, Michael Pietsch, ist Regional Director DACH bei Dell Boomi mit Sitz in München.
Der Autor, Michael Pietsch, ist Regional Director DACH bei Dell Boomi mit Sitz in München.
(Bild: Dell Boomi)

* Michael Pietschhat sich als Experte bei Dell Technologies, Hewlett-Packard sowie weiteren Unternehmen bewiesen - immer mit dem Ziel, die optimale digitale Transformation und die besten Geschäftsergebnisse für zahlreiche renommierte Kunden umzusetzen und zu erreichen. Er kennt die Bedürfnisse der Kunden und weiß, wie sich die Hürden der Digitalisierung gekonnt durch den Einsatz von IPaaS lösen lassen.

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