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Mit Virtualisierung geschäftskritische DV am Laufen halten Mit „vShape“ öffnet Fujitsu die Tür zu Virtualisierung und Cloud-Konzepten

| Autor / Redakteur: Bernhard Brandwitte / Jürgen Sprenzinger

Für IT-Abteilungen stellt das Unterbrechen oder ein Ausfall der geschäftskritischen DV den schlimmsten anzunehmenden Fall dar. Doch was bedeutet schon „geschäftskritisch“ und wie hilft Virtualisierung?

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Eine Virtualisierungsplattform minimiert Ausfälle
Eine Virtualisierungsplattform minimiert Ausfälle
(Bild: Fotolia/Nmedia)

Als geschäftskritisch gilt dabei jeder DV-Service, der essenziell für den Erfolg eines Unternehmens ist. Dies beinhaltet Systeme wie Enterprise Resource Planning (ERP), Customer Relationship Management (CRM) und Datenbank-Werkzeuge, die den Kern der IT-Infrastruktur eines Unternehmens ausmachen und die einen direkten Einfluss auf den Unternehmensgewinn haben.

Beispiel Onlineshop

Nehmen wir als Beispiel einen Onlineshop. Kommt es hier zu einer Service-Unterbrechung, die auf einen Leistungsengpass oder eine fehlerhafte High Availability-Strategie zurückzuführen ist, verlieren Kunden oftmals die Geduld und verlassen die Website, um ihre Geschäfte möglicherweise auf einer anderen Website zu tätigen. Das führt zu Gewinneinbruch und Ansehensverlust.

Deshalb ist es für Kunden und Anbieter gleichermaßen wichtig, Ausfallzeiten zu minimieren. Dies gestaltet sich als besonders anspruchsvoll, wenn Geschäfte wachsen, sich ihre Technologien weiterentwickeln und ihre Dienste immer komplexer werden. Dabei helfen Virtualisierungen und die passende IT-Lösung.

Hohe Verfügbarkeit durch Virtualisierung

Eine Virtualisierungsplattform minimiert Ausfälle, indem sie dabei hilft, hohe Verfügbarkeit und Geschäftskontinuität sicher zu stellen. Im Einzelnen bedeutet das, dass durch Servervirtualisierung mehrere Betriebssysteme und Anwendungen gleichzeitig auf dem gleichen physischen Server laufen können. Dies macht es einfacher, den Backup-Prozess zu wiederholen, zu bewegen und zu automatisieren oder Betriebssysteme, Anwendungen und Daten zu archivieren.

Zudem macht es diesen Prozess effizienter. Beim traditionellen Modell von einem Betriebssystem pro fest zugeordnetem physischen Server werden oft nur etwa 30 Prozent dessen Kapazität genutzt. Mehrere virtuelle Server auf nur einem physischen Server unterzubringen, erhöht dessen Kapazität deutlich. Unternehmen können die gesamte Energie verwenden, für die sie schließlich sowohl in Hardware als auch in Energieausgaben bezahlen, und so die Gesamtbetriebskosten senken.

Wenn weniger physische Server gebraucht werden, werden nicht nur bei der Ausstattung und der Power Kosten eingespart, sondern auch Wartungskosten reduziert. Da 70 Prozent des IT-Budgets oft nur darauf verwendet werden, das System am Laufen zu halten, gehen bei der traditionellen Art, IT-Projekte zu managen, wertvolle Ressourcen verloren, die in Modernisierung und weitere Entwicklung investiert werden könnten.

Eine optimale Virtualisierungsplattform

Unternehmen sehen immer mehr die Vorteile, die Server-Virtualisierung für ihre geschäftskritische DV bringt. Laut einer Studie des Security-Spezialisiten Kaspersky vom April 2012 sind 69 Prozent der US-amerikanischen Unternehmen dabei, Server-Virtualisierung einzusetzen oder haben sie bereits umgesetzt.1

Die Vorteile der Server-Virtualisierung liegen auf der Hand und doch bleibt die Frage: Welche Virtualisierungslösung passt am besten zum jeweiligen Unternehmen? Virtualisierungslösungen sind schließlich nicht alle gleich.

Obwohl, wie wir gesehen haben, Virtualisierung einige große Probleme löst, kann eine virtualisierte Umgebung auch neue Herausforderungen mit sich bringen, da weniger physische Server einen höheren Workload zu stemmen haben. Das macht es schwieriger, Performance Service-Level Agreements (SLAs) zu gewährleisten, vor allem, wenn es um Reaktionszeit und allgemeine Gebrauchstauglichkeit geht.

Validierte Architekturen und einfache Implementierung

Die geschäftskritische DV, die den Kern der IT-Infrastruktur eines Unternehmens bildet, hat direkten Einfluss auf Einnahmen und Gewinn. Diese Services benötigen eine flexible und skalierbare Lösung, die alle Aspekte der virtuellen Umgebung kombiniert, die auf zuverlässigen Technologien und Best-Practice-Lösungen basiert.

„Fujitsu vShape“ ist, in Zusammenarbeit Netapp und Brocade, eine Virtualisierungsplattform, die genau solche Lösungen bietet. Kunden profitieren von validierten Architekturen, die für einfache Implementierung und Betrieb sorgen.

Und das zusätzlich zu den Vorteilen, die die Arbeit mit einem einzigen Anbieter mit sich bringt. Mit vShape öffnet Fujitsu die Tür zu Virtualisierung und Cloud-Konzepten und bietet die Software und Hardware, die dafür nötig ist, die Probleme von heute zu lösen und den Herausforderungen von morgen zu begegnen.

Was kann Fujitsu vShape?

Hendrik Leitner, Director of Fujitsu Global Alliance bei Netapp sagt beispielsweise: „ Integrierte Storage-Effizienztechnologien wie in inserem FAS-Angebot helfen dabei, den Daten-Fußabdruck drastisch zu senken und sichern das effiziente Management für Backup und Disaster Recovery.“

Fujitsu vShape ermöglicht eine risikofreie Umsetzung von geschäftskritischer DV. Ihr Validierungsprozess bietet Antworten auf umfangreiche Aufgaben und führt durch die Entstehungsphase der Hochverfügbarkeits- und Disaster Recovery-Strategien eines Unternehmens. IT-Abteilungen können dadurch deutliche Leistungseinbrüche vermeiden und die für Backup-Aufgaben benötigte Zeit verringern.

Über den Autor:

Bernhard Brandwitte
Bernhard Brandwitte
(Bild: Fujitsu)
Der Autor Bernhard Brandwitte studierte an der Coventry University in England und schloss seine Ausbildung mit dem „Master of Business Administration (MBA)“ ab. Anschließend studierte er auf der Fachhochschule in Osnabrück Maschinenbau. Zunächst war Bernhard Brandwitte Direktor von Fujitsu Technology Solutions und wurde im August 2012 zum Vice President Storage Fujitsu Technology Solutions ernannt.

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