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Interview mit Thomas Kühlewein, Vice President VMware CEMEA "Mit uns können Kunden ihren Cloud-Anbieter flexibel auswählen."

| Redakteur: Ulrich Roderer

Im Juni gab VMware die Kooperation mit T-Systems bekannt. Der Dienstleister bietet vCloud Datacenter Services. DataCenter-Insider sprach mit Thomas Kühlwein, Vice President CEMEA über den Deal.

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"Wir wollen ein Netzwerk aufbauen, welches den Kunden die Flexibilität bietet, Cloud-Provider nach ihren spezifischen Anforderungen auszuwählen", Thomas Kühlewein.
"Wir wollen ein Netzwerk aufbauen, welches den Kunden die Flexibilität bietet, Cloud-Provider nach ihren spezifischen Anforderungen auszuwählen", Thomas Kühlewein.

Welche Bedeutung hat die Kooperation mit T-Systems und was können Kunden erwarten?

Thomas Kühlewein: Das ist ein sehr bedeutender Abschluss für uns. Kunden können jetzt private und hybride Cloud-Services auf Basis unserer vCloud-Technologie nach deutschen Standards beziehen.

Betrachten Kunden nicht gerade hybride Services skeptisch, auch aufgrund von Sicherheitsbedenken?

Thomas Kühlewein: Es ist sicher noch zu früh zu sagen, wie sich der Anteil auf eine hybride Cloud hin entwickeln wird. 50 Prozent unserer Kunden haben aber Pläne Cloud-Services zu nutzen oder einzuführen. T-Systems bietet natürlich die vCloud Datacenter Services mit einer hohen Sicherheitszertifizierung, zum Beispiel nach ISO27001. Der Fokus liegt dabei vor allem auf Deutschland, sodass entsprechende Compliance-Vorgaben umgesetzt werden können.

Ist T-Systems der einzige Partner und wie wird VMware das Cloud-Partnernetz ausbauen?

Thomas Kühlewein: T-Systems ist in Europa der dritte Partner neben CSC und Colt. Wir wollen ein Netzwerk aufbauen, welches den Kunden die Flexibilität bietet, Cloud-Provider nach ihren spezifischen Anforderungen auszuwählen. Unser Ziel ist es deshalb, weitere führende Provider zu gewinnen und gleichzeitig unsere Plattform als Standard zu etablieren.

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