Virtualisierung konsolidiert mehr als nur Server

Mit Unified Computing rüttelt Cisco die gesamte Branche wach

18.03.2009 | Redakteur: Ulrike Ostler

Cisco-Chef John Chambers gestern bei der Präsentation des Unified Computing Systems. Die hauseigenen Blades bekommen einen Intel-Chip.
Cisco-Chef John Chambers gestern bei der Präsentation des Unified Computing Systems. Die hauseigenen Blades bekommen einen Intel-Chip.

Tatsächlich: Cisco verkauft eigene Blade-Server – mit einem Management für virtuelle Speicher, Netzwerkkomponenten und Server. Das Konzept, „Unified Computing“, wird auch als Utility und Grid Computing oder als Dynamic Infrastructure bezeichnet. Der Schritt von Cisco ist nur konsequent, resultiert er doch aus der Konvergenz von Techniken. Er zeigt aber auch eine tiefgreifende Wandlung im IT-Verständnis an.

Cisco hat am Montag die seit Monaten kursierenden Gerüchte bestätigt und seinen Einstieg in den Markt für Blade-Server angekündigt. Die Blades der Serie „UCS B“, die auf den Ende des Monats verfügbaren „Nehalem“-Chips, einer Weiterentwicklung der Xeon-CPUs, von Intel basieren, sind Bestandteil eines umfassenden Produkt- und Rechenzentrumskonzepts, genannt Unified Computing.

Cisco Unified Computing System mit 8 UCS B-Series Blades
Cisco Unified Computing System mit 8 UCS B-Series Blades

Die Rechner zeichnen sich laut Cisco durch hohe Leistungsfähigkeit für Applikationen mit großen Anforderungen an Hauptspeicher aus. Außerdem erlaubten sie, jeweils die Anzahl an virtuellen Maschinen pro Server zu erhöhen. 10-Gigabit-Data-Center-Ethernet-Anschlüsse sollen für die gleichzeitige Übertragung von Ethernet/IP und Storage-spezifischen Protokollen sorgen.

Das „Unified Computing System“ von Cisco soll alle Ressourcen im Rechenzentrum vereinen und zu einer besseren Ausnutzung und Umsetzung der Virtualisierung führen. Durch den hohen Integrationsgrad sollen LAN, SAN und High-Performance-Netze in einem Produkt zusammengeführt werden, so Cisco. Zum Beispiel könnten bis zu 320 diskrete Server und Tausende virtueller Maschinen in einer einzigen logischen Management-Domäne zusammengeführt und verwaltet werden.

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