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Größere Effizienz durch Verzahnung von ERP und BI Mit der richtigen Kombination von ERP und BI Informationen schneller finden

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

Tableau Software will Daten sichtbar und verständlich machen und empfiehlt: ERP- und BI-Lösungen zu kombinieren, um geschäftsrelevante Informationen schneller zu finden, zu analysieren, zu visualisieren und weiterzugeben.

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"Unternehmen müssen einen offenen Datenaustausch forcieren, ein ganzheitliches Performance-Denken etablieren und für eine visuelle Datenermittlung sowie -auswertung sorgen", so Ralf Patzwaldt, Account Manager bei Tableau Software.
"Unternehmen müssen einen offenen Datenaustausch forcieren, ein ganzheitliches Performance-Denken etablieren und für eine visuelle Datenermittlung sowie -auswertung sorgen", so Ralf Patzwaldt, Account Manager bei Tableau Software.

Tableau Software hat vor wenigen Wochen die Verfügbarkeit der Version 7.0.7 von Tableau bekannt gegeben. Die Software soll Benutzern dabei helfen, große Datenmengen sichtbar und verständlich zu machen, um geschäftsrelevante Informationen gezielt auszuwerten. Somit öffnet sich durch Tableau 7.0.7 ein einfacher Weg, um Enterprise Ressource Planing (ERP) sowie Business Intelligence zu kombinieren und geschäftsrelevante Informationen zu analysieren, zu visualisieren und weiterzugeben.

ERP-Benchmark

Tableau unterstreicht die Vorteile seiner Lösung und bezieht sich auf eine aktuelle ERP-Benchmark-Studie der Aberdeen Group, die laut Tableau herausgefunden hat, dass viele Unternehmen die zunehmende Datenflut und -fragmentierung als große Herausforderung für die Entscheidungsfindung im Management ansehen. Laut Aberdeen sollen in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern die Daten für BI-Projekte im Schnitt aus 27 unterschiedlichen Datenquellen stammen.

Wie Tableau weiter mitteilt, haben Unternehmen mit einer reinen BI-Implementierung bereits einen besseren Zugang zu Managementinformationen als Unternehmen, die lediglich ERP einsetzten. Werden beide Technologien kombiniert, sollen Manager in 73 Prozent der Fälle die gewünschten Informationen innerhalb des verfügbaren Zeitrahmens finden. Setzen die Unternehmen lediglich auf ERP, soll die Quote laut Aberdeen auf durchschnittlich 59 Prozent sinken.

Visuelle Datenermittlung

Ralf Patzwaldt, Account Manager bei Tableau Software, kommentiert: „Die Integration und Kombination verschiedener Tools allein reicht aber nicht aus: Zugleich müssen Unternehmen einen offenen Datenaustausch forcieren, ein ganzheitliches Performance-Denken etablieren und für eine visuelle Datenermittlung sowie -auswertung sorgen.“ So wünschten sich 66 Prozent der Unternehmen eine größere Autonomie der BI-Endanwender. „Dies ist aber nur möglich, wenn auch Manager Analysen und Berichte selbstständig erstellen können und nicht immer auf Hilfestellung vonseiten der IT angewiesen sind. Sie müssen Zugriff auf bestimmte Daten und Tools haben, diese schnell finden und auch überschauen können“, erläutert Patzwaldt.

Gut investiert

In Unternehmen mit leistungsstärkeren und flexibleren BI-Lösungen nutzen laut Aberdeen rund doppelt so viele Manager interaktive Dashboards und visuelle Datenermittlungstools wie in anderen Unternehmen. Erhalten Entscheidungsträger also die technischen Möglichkeiten und Selfservice-Befugnisse, können sie sich schneller und effektiver Einblicke verschaffen. „Und dies steigert den Wert der Investitionen, die Unternehmen in ERP und BI tätigen“, resümiert Patzwaldt.

SAP HANA

Wie die effizientere Verknüpfung von ERP und BI aussehen kann, zeigt sich am Beispiel der In-Memory-Datenbank SAP HANA. Sie wurde Mitte 2010 als Hochleistungsplattform für die analytische Bearbeitung großer Datenmengen vorgestellt. Bei SAP HANA werden Daten im Arbeitsspeicher statt auf externen Speichermedien abgelegt, was zu schnelleren Ergebnissen führt.

In Sachen Echtzeit-Visualisierung setzt SAP neben dem eigenen Business Objects-Portfolio auf die Unterstützung von Tableau Software. Die Datenbank HANA ermöglicht informative und investigative Analysen ohne vorgefertigte Suchanfragen. Ralf Patzwaldt führt aus: „SAP HANA bietet Unternehmen beeindruckende und schnelle Auswertungen ihrer geschäftskritischen Daten. Durch unsere Zusammenarbeit erhalten Kunden einen noch nie dagewesenen Mehrwert bei der Informationsanalyse.“

Die Tableau 7.0-Software verschaffe zudem direkten und nativen Zugriff in Echtzeit auf die Daten und auf unterschiedliche Datenquellen gleichzeitig in SAP NetWeaver BI-Systemen. Hierdurch könnten Kunden ihre wichtigen Daten über die anspruchsvollen visuellen Analyseprodukte von Tableau untersuchen.

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