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Wie man sein eigener Cloud-Dienstleister wird

Mit der Personal Cloud schaffen KMU und Startups ihre eigene Wolke

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Kleinstunternehmen und Startups stehen vor speziellen IT-Problemen

In Architekten- oder Grafikerbüros beispielsweise arbeiten Spezialisten oft an unterschiedlichen Standorten innerhalb Deutschlands oder sogar weltweit zusammen. Diese sogenannten Remote-Mitarbeiter müssen alle Zugriff auf diverse Unternehmensdaten haben – am Arbeitsplatz sowie von unterwegs.

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Ohne IT-Spezialisten – unter anderem zur Freigabe von Ordnern und Sicherheitsberechtigungen – und ohne ein kompliziertes, teils kostspieliges Virtual Private Network sind reguläre Cloud-Anwendungen hier nicht umsetzbar. An Beidem fehlt es meist in den Startups und Kleinstunternehmen.

KMU profitieren von kostengünstigen und einfachen Personal Clouds

Neue Cloud-Computing-Möglichkeiten zum Speichern, Sichern und Wiederherstellen machen die Technologie nun aber auch für KMU einfach und sicher nutzbar. Eines dieser Konzepte ist die Personal Cloud. Durch immer günstiger verfügbare Speicherkapazitäten und Netzwerkbandbreiten sowie einfach umsetzbare Virtualisierungsmöglichkeiten für Server- und Speicherressourcen ist das Erstellen von Personal Clouds ohne spezielles IT-Know-How möglich.

Für das oben genannte Beispiel kleiner Unternehmen bietet die Einrichtung einer Personal Cloud viele Vorteile: sie ist kostengünstig, skalierbar und einfach zu installieren. Eine Möglichkeit, die Personal Cloud zu nutzen, ist die Einbindung in eine existierende NAS-Umgebung.

Die Personal Cloud ist somit eine Erweiterung des Unternehmens- oder Büronetzwerks. Mit der Personal Cloud von Iomega beispielsweise lassen sich sämtliche Iomega Storcenter NAS-Arrays mit anderen, berechtigten Personen und/oder Geräten über das Internet verbinden. Die Daten aus der Cloud unterliegen somit jederzeit der eigenen Kontrolle bezüglich Inhalt und Zugriff sowie den existierenden Sicherheitsvorkehrungen.

Remote für kontinuierlichen Geschäftsbetrieb

In vielen kleineren Unternehmen sind lokal gespeicherte Dateien Risiken ausgesetzt, zum Beispiel Diebstahl, Brand, Softwareproblemen und Hardwarefehlern. Ein Verbund aus mindestens zwei NAS-Geräten an unterschiedlichen Standorten bietet in Verbindung mit einer Personal Cloud Lösung integrierte Redundanz auf jeder Ebene: Festplatte, Speichergerät und ausgelagerte Replikation.

Remote-Sicherungen können mit einer solchen Lösung nach Geschäftsschluss im Hintergrund ausgeführt werden, um Netzwerkengpässe zu vermeiden. Mit Hilfe von Kopieraufträgen ist die Remote-Replikation flexibel und leistungsstark. Sie können fortlaufend nach einem festgelegten Zeitplan ausgeführt werden oder lassen sich durch die Option Quiktransfer ausführen. Nach einem Systemausfall oder Datenverlust erfolgt die Wiederherstellung der Daten dann einfach über die Personal Cloud, indem die Daten von einem Standort zum anderen zurückgespielt werden.

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