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Fusion-io für MySQL, MariaDM und Percona Mit Atomic Writes lernen Anwendungen ihren Speicher kennen

| Redakteur: Ulrike Ostler

Fusion-io, Anbieter von Software-definierten Flash-basierten Speicherprodukten, will mit drei Beiträgen für die Open Source Community entscheidend zur Entwicklung von Applikationen beitragen, die für den Einsatz mit Flash-Speicher optimiert sind: im Umfeld von MySQL, NoSQL und Linux.

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Bald wissen Anwendung auf welcher Art von Plattform sie laufen.
Bald wissen Anwendung auf welcher Art von Plattform sie laufen.
(Bild: Paulus Nugroho/Fotolia.com)

Die Initiativen wurden vergangene Woche auf der Open Source Konferenz „Oscon“ in Portland, Oregon, bekannt gegeben.

Fusion-io Atomic Writes für MySQL-Datenbanken

Fusion-io beschleunigt nicht nur mehr Server-seitig Applikationen, sondern stellt mit „Atomic Writes“ Entwicklern ein Open API zur Verfügung, das Konfigurationsmöglichkeiten bietet, um bereits auf Applikationsseite sicherzustellen, dass die Vorteile von Flash voll genutzt werden können. Es geht somit um die Leistung, Verwaltbarkeit und letztlich um den Return on Investment (RoI).

Entwickler können mit wenigen Änderungen im Code überflüssige Schichten im Software-Stack eliminieren, beispielsweise die Notwendigkeit, Daten zweimal zu schreiben. Laut Fusion-io lässt sich mit dem Verfahren eine konsistent niedrige Latenz und ein um bis zu 50 Prozent höherer Datendurchsatz erzielen. Zugleich soll sich das Leben von NAND-Flash um fast das Doppelte verlängern.

Letztendlich könnten Applikationen damit die Begrenzungen der festplattenbasierten Architekturen überwinden und den Schritt in das Flash-Zeitalter schaffen, so der Hersteller. Sie werden gleichermaßen „flash-aware“, wissen also, dass sie auf Flash schreiben.

Unterstützung für MariaDB und Percona Server

Die MySQL Datenbanken „MariaDB 5.5.31“ und „Percona Server 5.5.31“ sowie in Kürze in Percona Server 5.6 sind die ersten Unternehmensapplikationen, die Fusion-io Atomic Writes API, das beim T10 SCSI Storage Interfaces Technical Committee zur Zulassung als Standard vorliegt, einsetzen.

Monty Widenius von MariaDB kommentiert: „Unsere Kunden erwarten von MariaDB-Produkten nicht nur, dass sie mit dem Wettbewerb mithalten können, sondern dass sie mehr können als andere Datenbanktechnologien.“ „Atomic Writes lasse redundante Architekturen hinter sich, die durch die Notwendigkeiten bei der Entwicklung von Datenbanken für Festplattensysteme entstanden seien.

„Neue APIs, die Flash erkennen, sorgten für leistungsstarke MySQL-Beschleunigung, wie sie in modernen Rechenzentrumsarchitekturen gefordert ist, die auf Effizienz und Leistung getrimmt sind,“ erläutert auch Peter Zaitsev, CEO und Gründer von Percona.

Erste Software-Beiträge zum Open Compute Projekt

Das Open Compute Projekt hat ab sofort nicht nur das Ziel, die Hardware einfacher zu machen, sondern will nun auch die Komplexität der Software reduzieren. Das unterstütz Fusion-io mit den beiden ersten Software-Beiträgen zum Projekt:

  • Mit der „NVMKV Key-Value Store Library“ können Entwickler die Komplexität in NoSQL-Datenbanken reduzieren.
  • Linux-Entwickler können ab sofort auf „GitHub“ eine Virtual Memory Demand Paging Extension testen, die Flash erkennt und damit Demand Paging aus dem Dornröschenschlaf holt und in die Flash-Ära beschleunigt.

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