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Studien von Symantec und IDC zeigen: Großteil der Firmen mit Umstieg zufrieden Migration auf Windows 7 schafft großes Potenzial für Desktop-Virtualisierung

| Redakteur: Ulrike Ostler

Mehr Leistung, mehr Sicherheit und mehr Produktivität erwarten die deutschen Firmen vom Umstieg auf Windows 7, wie IDC und Symantec in ihren Umfragen ermittelten. Doch: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete. Unternehmen, die in den Umzug ausreichend Zeit gesteckt haben, bereuen den Wechsel zum aktuellem Microsoft-Betriebssystem nicht.

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Warten bis nichts mehr geht: Nahezu 30 Prozent warten mit einem Upgrade, bis der Support für die alte Version endet; Bild: IDC
Warten bis nichts mehr geht: Nahezu 30 Prozent warten mit einem Upgrade, bis der Support für die alte Version endet; Bild: IDC
( Archiv: Vogel Business Media )

Aus Sicht von IDC ist Windows 7 für die Desktop-Virtualisierung ein Meilenstein. Denn mit Hilfe dieser Technik können Unternehmen schmerzhafte Kompatibilitätsprobleme lösen und ihre Migrationsprojekte signifikant beschleunigen.

So steht es in der Studie „Windows 7 Migration – Erwartungen, Pläne und Bedenken“ vom August 2010. Im Rahmen der IDC Marktbefragung wurden im Juli 2010 insgesamt 2012 Unternehmen in 13 Ländern weltweit befragt. Die hier zitierten Ergebnisse beziehen sich auf das deutsche Sample von 200 Unternehmen.

Insbesondere der Aufwand für Tests, Repacking, Recoding und Deployment von Anwendungen, die auf Windows 7 laufen, werden stark verkürzt. So plant fast die Hälfte, 43 Prozent, der befragten Unternehmen mit dem Wechsel auf Windows 7 gleichzeitig Desktop-Virtualisierung, da sie sich davon die Lösung von Kompatibilitätsproblemen versprechen. Aus demselben Grund denken weitere 29 Prozent der Firmen darüber nach, weitere Anwendungen zu virtualisieren.

Zufriedenheit hängt von der Vorbereitung ab

Bei der telefonischen Umfrage vom Forschungsinstitut Applied Research im Auftrag von Symantec im August 2010 unter 1.360 Unternehmens-IT-Managern in 16 Ländern – 100 davon aus Deutschland – zeigt sich ein ähnlich positives Bild. So wird eine deutliche Korrelation zwischen der Vorbereitung auf die Migration und der Zufriedenheit mit deren Verlauf und Umsetzung sichtbar.

Allerdings zeigen sich Unterschiede in Abhängigkeit von der Art der Vorbereitung. So haben sich einige Firmen lediglich neun Stunden auf den Umstieg vorbereitet und dafür eine Ausfallzeit von sechs Stunden in Kauf genommen. Nur 25 Prozent der Anwender in dieser Gruppe waren mit dem Resultat glücklich.

Unternehmen, die alle relevanten Aspekte der Migration ausführlich prüften, sind zufriedener: Bei einer durchschnittlichen Vorbereitungszeit von 20 Stunden betrug die Ausfallzeit nur rund zwei Stunden. Der Anteil der zufriedenen Nutzer lag hier bei 60 Prozent.

An der Vorbereitung war in den meisten Fällen die halbe IT-Mannschaft beteiligt. Im Durchschnitt benötigten die Teams dafür rund zehn Stunden. Mehr als 80 Prozent der Befragten schätzten diese Phase als wichtig und hilfreich ein.

weiter mit: Trotz Bedenken kommt Windows 7 im Großen und Ganzen gut an

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