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Mit Exchange Server 2013 in die Cloud

Microsofts neuer E-Mail-Server mit Unterstützung für Windows Server 2012

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Exchange Server 2013 für Testumgebung installieren

Damit Administratoren Exchange Server 2013 installieren können, ist auf dem Server die Erweiterung Microsoft Unified Communications Managed API 4.0, Core Runtime 64-bit notwendig. Diese muss vor der Installation von Exchange Server 2013 auf dem Server installiert werden.

Auch Microsoft Office 2010 Filter Packs - Version 2.0 und Microsoft Office 2010 Filter Packs - Version 2.0 - Service Pack 1 sind auf dem Server notwendig. Alles andere kann der Exchange-Installationsassistent automatisch installieren.

Vor der Installation von Exchange Server 2013 bietet es sich auch an, über den Server-Manager die Remoteserververwaltungs-Tools für Active Directory auf dem Exchange-Server zu installieren, das Snap-In Active Directory-Schema zu starten und über das Kontextmenü eine Verbindung zum Schemamaster aufzubauen. Wie jede neue Exchange-Version erweitert auch Exchange Server 2013 das Schema.

Neueinstallation

Bei einer Neuinstallation von Exchange Server 2013 geben Administratoren den setup /prepareAd /IAcceptExchangeServerLicenseTerms /OrganizationName: <Organisationsname> ein, damit der Assistent das Active Directory-Schema erweitert. Neben Schema-Erweiterungen und Rechten legen diese Befehle eine neue OU mit den entsprechenden Sicherheitsgruppen an. Mit setup /PrepareAllDomains bereiten Administratoren danach alle Domänen der Gesamtstruktur für Exchange vor.

Nach diesen Befehlen ist das Active Directoy für Exchange Server 2013 vorbereitet. Die Schemaerweiterungen sollten Administratoren am besten direkt auf dem Schemamaster durchführen. Welcher das in der Gesamtstruktur ist, lässt sich über dsquery server -hasfsmo schemaerfahren.

In einigen Fällen erscheint ein Schema-Erweiterungsfehler mit der Nummer 8224. Dieser ist vor allem auf virtuellen Servern häufig. Das Problem liegt an TCP Chimney Offload and Receive Side Scaling, da hier die Funktionen von der CPU, nicht der Netzwerkkarte berechnet werden. Teilweise vermeiden Administratoren den Fehler, wenn diese beiden Funktionen deaktiviert werden. Das funktioniert in der Befehlszeile mit:

netsh int tcp set global rss=disablednetsh int tcp set global chimney=disablednetsh int tcp show global zeigt den Status an.

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