Kommentar eines IT-Marktanalysten

Microsofts Cloud-OS-Partnernetzwerk setzt lang angestrebtes Ziel um

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Was bleibt?

Was haben Alog, Aruba, Capgemini, Capita IT Services, CGI, CSC, Dimension Data, Doruknet, Fujitsu, iWeb, Lenovo, NTTX, Outsourcery, OVH.com, Revera, Sing-Tel, Sogeti, Tele Computing, Tieto, Triple C Cloud Computing, VTC Digilink, T-Systems und Wortmann gemeinsam?

Sie alle sind Passagiere im Cloud-Zug einer Microsoft, der bereits vor Jahren abgefahren ist und gegenwärtig den Zwischenhalt „Hybrid-Cloud“ verlässt und im „Volldampf“ die gegenwärtige Ideallinie zu den Bedürfnissen und den Herzen der Anwenderunternehmen – insbesondere der Entscheider in Fachabteilungen – fährt.

Gleichzeitig sind diese Cloud-Service-Provider Kapitäne ihres eigenen Ozeanriesens, die mit dieser Partnerschaft nicht nur „blaue Ozeane“ befahren können, sondern vielmehr die Untiefen in den „roten Gewässern“ besser meistern sollen.

Service-Provider, die weltweit nicht auf einem einheitlichen Standard operieren, allerdings globale Accounts betreuen, werden – so oder so – vor enorme Herausforderungen gestellt, ihren weltweiten Value zu kommunizieren.

Für Microsoft ist dieser Spurwechsel, der bereits länger in der Strategie verankert ist, extrem wichtig und erfolgskritisch. Insbesondere in Deutschland ist der klassische Hoster – der Service Provider – der „Keyless Go“ für Microsoft. Ich würde sogar so weit gehen, dass das die dem Cloud-OS-Netzwerk zugrundeliegenden Denkmuster für andere Anbieter als Handbuch und Vorbild einer Marktpenetrierung dienen können.

Entscheider in den Anwenderunternehmen, die auf Microsoft setzen oder setzen wollen, profitieren in mehrfacher Hinsicht. Einerseits können sie die Vernetzung der IT-Produktion in dem oben skizzierten Dreiklang nahtlos umsetzen. Was aber viel wichtiger ist: Durch dieses Programm, welches auf einer einheitlichen Technologie, definierten Rahmenparametern, einer globalen Ausrichtung und konsistenten Denkmustern basiert, bekommen sie weltweit neue Beschaffungsoptionen.

Sie können auf diesem Cloud-OS-Leitbild und der Integration der Service Cloud Provider weltweit in der „Business Class“ fliegen. Sie müssen sich nicht mehr für eine „Airline“ (=Provider) entscheiden, die Deutschland oder Europa top ist, allerdings in Ländern wie Vietnam mit einer Junkers Ju 52/3m oder in Chile nur mit Allianzpartnern operiert, oder in diesen Ländern – eigentlich - nicht marktkonforme Preispunkte anbietet. □

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