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Neue Preisliste ab Oktober 2018 Microsoft passt Preise für On-Premises- und Cloud-Nutzung an

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Zum 1. Oktober dieses Jahres will Microsoft die Preise für seine On-Premises- und Cloud-Produkte ändern. Unter anderem informierte der Software-Hersteller in seinem Partnerportal auch über die Preispolitik für „Microsoft Office 2019“.

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Auf höhere Preise müssen sich Microsoft-Kunden ab diesen Herbst einstellen.
Auf höhere Preise müssen sich Microsoft-Kunden ab diesen Herbst einstellen.
(Bild: gemeinfrei © Rabenspiegel - Pixabay / CC0 )

Laut Ankündigung soll es mehrere Änderungen im Microsoft-Produktportfolio geben, um Angebote in Bezug auf die digitale Transformation zu optimieren und die Kauf- und Verkaufserfahrung zu verbessern. Entsprechend würden die Preise für das Microsoft Lizenzprogramm angepasst. Die angekündigten Änderungen sollen Microsoft nach eigener Aussage helfen, von einer Programm-zentrierten zu einer Kunden-zentrierten Preisstruktur zu wechseln, um damit konsequenter und transparenter über alle Vertriebskanäle agieren zu können.

Künftig soll es festgelegte Startpreise für alle Programme mit Online-Services (OLS) geben, wie der Microsoft-Partner Vendosoft Gmbh vorab bekannt gab. Der Volumendiscount (Level A und Open Level C) bei „Open“-Verträgen soll abgeschafft werden. Außerdem werden die Behördenpreise für On-Premises-Software und Online-Services auf den niedrigsten gewerblichen Preis für EA/EAS, MPSA, Select Plus und Open Programs angeglichen.

Das wird teurer

Gleichzeitig sollen Microsoft Office 2019 und „Windows 10 Enterprise“ teurer werden. Die Nutzung der neuesten Version der Büro-Anwendung soll dann zehn Prozent mehr als der Vorgänger kosten. Diese Preiserhöhung soll professionelle Anwender des Office-Clients sowie von Enterprise Client Access License (CAL), Core CAL und Server-Produkten betreffen.

Außerdem erhöht Microsoft die Preise für Windows 10 Enterprise. „Windows 10 Enterprise E3“ bezieht sich zukünftig nur noch auf die Pro-Nutzer-Lizenz. Dagegen gibt es unter dem neuen Namen Windows 10 Enterprise die Windows-10-Lizenzen pro Gerät. Zudem wird der Preis für Windows 10 Enterprise auf den Preis von Windows 10 Enterprise E3 angehoben; „Windows 10 Enterprise E5“ per Device wird eingestellt.

Alle Änderungen sollen mit der Preisliste vom 1. Oktober 2018 in Kraft treten. Eine Vorankündigung will Microsoft mit der September-Preisliste 2018 geben.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de