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CeBIT 2015: Chancen der Digitalisierung Microsoft: Jahrhundertchance Industrie 4.0

Redakteur: Katrin Hofmann

Zum Start der CeBIT 2015 hatte Microsoft passend zum Messemotto „d!conomy“ für die Digitalisierung geworben, einige Beispiele aus der Praxis demonstriert und Studienergebnisse vorgestellt, die auf Nachholbedarf hindeuten.

Dr. Klaus von Rottkay, Mitglied der Geschäftsleitung und COO bei Microsoft Deutschland
Dr. Klaus von Rottkay, Mitglied der Geschäftsleitung und COO bei Microsoft Deutschland
(Bild: Microsoft)

„Das digitale Wirtschaftswunder kann hier und jetzt beginnen, wenn wir die Industrie 4.0 und das Internet der Dinge als Jahrhundertchance für den Standort Deutschland begreifen und die Weichen richtig stellen“, sagte Klaus von Rottkay, Mitglied der Geschäftsleitung und COO zum Auftakt Microsofts auf der CeBIT. Es sei an der Zeit, „entschlossen die Voraussetzungen für ein digitales Wirtschaftswunder zu schaffen“. Investitionen in Zukunftstechnologien seien dafür ebenso nötig wie moderne Organisationen und Innovationen. Sowohl Großunternehmen als auch der Mittelstand müssten eng mit der IT-Wirtschaft zusammenarbeiten, um den nötigen Technologietransfer sicherzustellen.

Denn derzeit hätte einer Microsoft-Auftragsstudie zufolge „die deutsche Wirtschaft die Bedeutung der Digitalisierung erkannt, aber nicht unbedingt die Zeichen der Zeit“. Laut Umfrage sind 80 Prozent der Betriebe der Meinung, dass Informationstechnologien einen immer größeren Einfluss auf das Geschäftsmodell gewinnen.

Dennoch glauben 52 Prozent, dass sie ihr eigenes Geschäftsmodell nicht verändern müssen, um erfolgreich zu bleiben. Völlig unterschätzt wird das Thema aber nicht: Sagen doch immerhin 80 Prozent, dass die digitale Transformation für sie eine mittlere bis hohe Relevanz hat.

Beispiele verdeutlichen Chancen

Denn durch Investitionen in Industrie-4.0-Technologien eröffnen sich zahlreiche Chancen, ist Microsoft überzeugt. Als ein Beispiel präsentierte das Unternehmen Überwachungssysteme für Aufzüge von Thyssen Krupp, die präventive Services erlauben. So könnten Wettbewerbsvorteile generiert werden. Anhand des Armaturenherstellers Dornbracht demonstrierte der Konzern, wie das Familienunternehmen mit digital gesteuerten Wasseranwendungen für Bad, Spa und Küche, die beispielsweise die Wassererwärmung dem tatsächlichen Bedarf anpassen, neue Mehrwerte schafft.

„Mit Investitionen in die Schlüsseltechnologien der Industrie 4.0 kann selbst die Fertigung von Einzelstücken rentabel organisiert werden. Das bedeutet mehr ‚Made in Germany’ und die Produktion am Standort Deutschland wird sich wieder lohnen”, ist sich Klaus von Rottkay darüber hinaus sicher.

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