Desktop-Virtualisierung mit VMware Fusion 1.1

Microsoft-Anwendungen unter MacOS 10.5 virtualisieren

24.01.2008 | Autor / Redakteur: Frank Castro Lieberwirth / Andreas Donner

VMware Fusion: Virtualisierungssoftware für MacOS
VMware Fusion: Virtualisierungssoftware für MacOS

Mit Fusion hat VMware auch eine Virtualisierungssoftware für Intel-basierende MacOS-Betriebssysteme im Programm. Ziel von VMware Fusion ist die Verwendung von Microsoft- oder Linux-Software auf den Apple-Betriebssystemen Tiger (MacOS 10.4) oder Leopard (MacOS 10.5). Dabei soll die Ausführung „fremder“ Software ebenso einfach funktionieren wie die von Apple-Anwendungen. IP-Insider hat sich das Apple-VMware-Gespann näher angesehen und so einige Windows-Programme auf dem Apple getestet.

Fusion bietet dem Apple-Anwender viele Features, um Microsoft-, Linux-, Novell Netware- oder Sun-Solaris-Software auf dem Apple-Computer einzusetzen. Da Apple seine neuesten Computer mit mindestens einem Doppelcore-Prozessor ausstattet, dürfte hinsichtlich der Rechenleistung auch auf den virtuellen Maschinen viel zu erwarten sein.

Bevor eine Microsoft Office-Anwendung auf dem Apple laufen kann, muss das Gastbetriebssystem auf einer virtuellen Maschine installiert werden. Benutzer benötigen demnach Kenntnisse über das Gastbetriebssystem und ggf. eine Benutzerlizenz. Die Virtualisierung für Microsoft-Software lohnt sich also nur dann, wenn die Anwendung nicht unter MacOS verfügbar oder wenn die XP/Vista-Lizenz ohnehin bereits vorhanden ist.

Für die Installation steht ein Installationsassistent zur Verfügung, der eine Liste vorgefertigter Installationskonfigurationen bereithält, aber auch eine manuelle Installation unterstützt. Empfehlenswert sind die vordefinierten Installationen, die hinsichtlich der Hardware auch später noch abgeändert werden können.

Fusion unterstützt die gesamte Microsoft Windows-Palette – also auch 32- und 64-Bit Windows Server. (siehe Abbildung 1). Dass eine Windows Datacenter-Edition in der Auflistung fehlt, kann sicherlich verschmerzt werden. Die Unterstützung für Windows Server 2008 läuft derzeit unter „experimentell“. Auch Exoten, wie „anderes 64-Bit-System“ werden unterstützt, was alle Entwickler und Tester sehr freuen wird. Weitere Betriebssysteme in der Liste sind Linux (Suse, Red Hat, usw.), Novell NetWare 5 und 6, sowie Sun Solaris 9 und 10.

weiter mit: Virtuelle Maschinen installieren

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 2010287 / Virtualisierung)