Impulse für die Zukunft des Storage

Mein persönlicher Rückblick zum OpenStack Summit Tokio

| Autor / Redakteur: Lenz Grimmer* / Ulrike Ostler

Die Videos vom OpenStack Summit in Tokio sind auf Youtube zu finden oder unter www.openstack.org/summit/Tokio-2015/videos/
Die Videos vom OpenStack Summit in Tokio sind auf Youtube zu finden oder unter www.openstack.org/summit/Tokio-2015/videos/ (Bild: OpenStack Foundation)

Lenz Grimmer ist bei IT-Novum Senior Product Manager für die Software-Defined Storage-Plattform „Open Attic“. Er besuchte Ende Oktober zusammen mit seinen Kollegen den „OpenStack Summit“ in Tokio. Was er persönlich davon mitbrachte, sollte den DataCenter-Insider-Lesern nicht vorbehalten bleiben. Vermutlich ist auch für Sie Interessantes dabei.

Meine Kollegen von IT-Novum und ich hatten uns verschiedene Themenschwerpunkte herausgesucht. Ich persönlich hatte mir zum Ziel gesetzt, beim Summit so viel wie möglich über Storage zu erfahren, um neue Impulse für die Weiterentwicklung des Storage-Systems Open Attic mitzunehmen.

Und obwohl das Veranstaltungsprogramm dicht getaktet war, fand ich die Zeit, alte Bekannte zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen. Der Networking-Aspekt gehört für mich zu den wichtigsten Gründen, warum man den OpenStack Summit unbedingt besuchen sollte.

Direkt von den Entwicklern der vielen OpenStack-Projekte Einblicke in den aktuellen Stand und die künftige Richtung zu bekommen, macht den OpenStack Summit zu etwas Besonderem und trägt zu seinem enormen Erfolg bei den Besuchern bei. Mit mehr als 5.000 Teilnehmern war der Summit in Tokio vom 27. bis 30. Oktober einer der größten außerhalb Nordamerikas. Der nächste, der zwölfte OpenStack Summit findet vom 25. bis 29. April in Austin im US-Bundesstaat Texas statt.

Reger Austausch am Stand von Red Hat
Reger Austausch am Stand von Red Hat (Bild: Lenz Grimmer)

Die Highlights: von der Schatten-Cloud bis hin zum Hoffnungsträger Kolla

Der derzeit größte Event im Open Source-Bereich umfasste ein überwältigendes Programm: vielfältige Vorträge, technische Diskussionen, Workshops und die volle Präsenz aller wichtigen Personen des OpenStack-Ökosystems – und das nicht nur im Rahmen der Hauptkonferenz, sondern auch in zahlreichen Begleit-Veranstaltungen, zum Beispiel dem Design Summit. Da es unmöglich war, an allen Veranstaltungen teilzunehmen, haben die Veranstalter die meisten Beiträge auf Video aufgezeichnet und bereits wenige Stunden später im Internet zur Verfügung gestellt.

Erica Brescia, COO von Bitnami, einem Anbieter von vorkonfigurierten und installationsbereiten Anwendungspaketen für verschiedene Open Source-Projekte, widmete sich der Verbannung der Schatten-Cloud und warf viele spannende und provozierende Fragen auf.

Zum Thema Object Storage gab Christian Schwede, Principal Software Engineer beim US-amerikanischen Softwarehersteller Red Hat, mit seinem Vortrag “Building Web Applications using OpenStack Swift” einen guten Überblick und erklärte OpenStack Swift aus der Entwicklerperspektive – aufgelockert mit einem realen Usecase, hilfreichen „Dos und Don´ts“ sowie wertvollen Praxistipps.

In seinem rasanten Vortrag “What should I know about?” gab Mike Metral, Product Architect beim Webhoster Rack Space, einen Überblick über verschiedene Linux-Container-Technologien, verwandte Werkzeuge und Frameworks, die bei der Verwaltung und Orchestrierung von großen Container Deployments helfen. Der Beitrag wendete sich vor allem an Anwender, die bereits Vorwissen zu Containern besitzen und ihre Kenntnisse erweitern wollten.

Ein echtes Fazit blieb leider aus. Abschließend gab es nur den Hinweis, dass es eine große Bandbreite geeigneter Tools gibt, weshalb eine genaue Evaluierung und sorgfältige Auswahl wichtig ist. Auch wenn mich die Fülle an Werkzeugen etwas überwältigte, lieferte der Beitrag viele nützliche Tipps, welche Tools wir für die Weiterentwicklung beziehungsweise Optimierung unserer Dienstleistungen im Cloud-Umfeld in Betracht ziehen sollten.

Inhalt des Artikels:

Was meinen Sie zu diesem Thema?

Schreiben Sie uns hier Ihre Meinung ...
(nicht registrierter User)

Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
Kommentar abschicken
copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43725580 / Software)